Neue Erkenntnisse zum Aufbau von Chamäleonzähnen

Neue Erkenntnisse zum Aufbau von Chamäleonzähnen

Tiermedizin Wissenschaft

Bereits lange ist bekannt, dass Chamäleons akrodont sind. Das bedeutet, die Zähne sitzen dem Kieferknochen direkt auf und befinden sich nicht in Alveolen wie beim thekodonten Säuger. Wie genau die Verbindung zwischen Zahn und Kiefer sowie das Innere des Zahns aussieht, war bisher aber noch nicht ganz klar. Kanadische Wissenschaftler haben sich jetzt genauer damit beschäftigt.

Sie nutzten konservierte Museumsexemplare je eines Chamaeleo dilepis, eines Chamaeleo laevigatus, eines Trioceros johnstoni und eines unbestimmten Trioceros für Untersuchungen mittels des bloßen Auges, einem MikroCT und für histologische Gewebsschnitte. Zum Vergleich wurden histologische Schnitte eines Krokodils und eines grünen Leguans herangezogen.

Alle untersuchten Zähne an Chamäleons wiesen das gleiche Implantationsmuster („wie sitzt der Zahn im Knochen“) auf. Sie waren allesamt dreispitzig und mediolateral komprimiert. An allen Zähnen war mit steigendem Alter des Chamäleons Abrieb zu beobachten.

Außerdem konnte bereits makroskopisch eine schmale Furche erkannt werden, die jeweils die Zahnkrone vom Kieferknochen trennt. Auf der Seite der Lippe schiebt sich der Zahn teilweise in den Knochen hinein, auf der Zungenseite sitzt der Zahn dem Kieferknochen auf. Das entspricht nicht ganz exakt der ursprünglichen Vorstellung von Akrodontie, bei der die Zahnkrone vollständig oben auf dem Kieferknochen sitzen müsste. Die Fläche, entlang der Zahn den Kieferknochen berührt, ist insgesamt nicht plan.

Die Zahnkrone besteht aus Dentin, die an den Seiten von einem dünnen Epithel überzogen ist. Im inneren der Zahnkrone befindet sich eine Pulpahöhle, was in vorhergehenden Publikationen so teils nicht vermutet worden war. Zwischen Zahnkrone und Alveolarknochen befindet sich eine sehr dünne Schicht einer Art azellulären Zements, in den Sharpey-Fasern aus dem Alveolarknochen ziehen.

Histologisch weist der Alveolarknochen Osteozyten-Lakunen und eine unregelmäßige Ausrichtung der Gewebefasern auf. Der Zement weist eine unregelmäßige Matrix ähnlich des Alveolarknochens auf, jedoch ohne Gefäße oder Lakunen. Eine sogenannte „Umkehrlinie“ (reversal line), ein organisierter Bereich zwischen Unterkiefer- und Alveolarknochen, ist deutlich zu erkennen und hier zum ersten Mal bei Chamäleons beschrieben. Das Dentin der Zahnkrone verfügt über feine Dentinkanälchen, ein Merkmal des Orthodentin.

Man ging bisher davon aus, dass jeder Zahn mittels Ankylosen auf einer Art Knochenfortsatz befestigt wäre. Die aktuelle Studie widerlegt diese Vorstellung. Es sind bei Trioceros Alveolarknochen, Zement und periodontales Ligament vorhanden, also eine Art rudimentärer Zahnhalteapparat (Parodont).

Weitere Forschung bei anderen Chamäleongattungen wäre nun spannend, um herauszufinden, ob der Zahnaufbau tatsächlich bei allen Chamäleons gleich ist oder es möglicherweise zwischen einzelnen Gattungen oder sogar Arten noch feine Unterschiede gibt.

A description of dental microanatomy and implantation geometry in Chamaeleonidae
Giles D. Sukkert, Ilaria Paparella, Michael R. Doschak, Aaron R.H. LeBlanc, Michael W. Caldwell
Journal of Anatomy, 2026, 00: 1-15
DOI: 10.1111/joa.70194
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Parasiten bei Chamäleons in der Terraristik in Deutschland

Parasiten bei Chamäleons in der Terraristik in Deutschland

Tiermedizin Wissenschaft

Tierärzte der Uni Gießen und Exomed haben kürzlich eine retrospektive Studie zu Parasitenbefall bei Chamäleons in Menschenobhut durchgeführt. Dazu wurden zwischen 2012 und 2019 insgesamt 670 Kotproben von Chamäleons untersucht. Über 85% davon stammten von Privathaltern aus ganz Deutschland, die die Kotproben selbst zu ExoMed eingesandt hatten. 10% der Proben waren von Tierärztinnen und Tierärztinnen direkt eingeschickt worden, der Rest stammte aus Zoos. Alle Kotproben wurden mittels Nativausstrichen untersucht. Zusätzlich wurden 31 tote Chamäleons obduziert, aus deren Darm weitere Kotproben für Nativausstriche und Anzucht von Bakterien entnommen wurden.

Fast drei Viertel aller Kotproben stammte von Panther- und Jemenchamäleon (Furcifer pardalis und Chamaeleo calyptratus). Danach rangierten weit abgeschlagen mit 15% Kotproben, bei denen die Chamäleonart auf dem Einsendeformular leider nicht angegeben worden war. Die übrigen Kotproben teilten sich auf 23 weitere Chamäleonarten auf. In über einem Drittel aller eingesandten Kotproben konnten Parasiten nachgewiesen werden. In absteigender Reihenfolge der Häufigkeit waren dies Oxyuriden-Eier, Kokzidien-Oozysten, begeißelte Protozoen („Flagellaten“), Heterakiden-Eier, dünnschalige Nematodeneier (Strongyloides oder Rhabdias spp.), Trematodeneier, Pentastomideneier, Spulwurmeier, Amöbenzysten und Physalopteroides-Eier. Bandwurmeier wurden in keiner Kotprobe gefunden.

In knapp 10% der positiv getesteten Chamäleonkotproben wurde mehr als eine Parasitengattung gleichzeitig gefunden. Die häufigsten davon waren Kokzidien und Nematoden, weniger häufig traten Nematoden parallel zu Geißeltierchen oder Kokzidien parallel zu Geißeltierchen auf. Chamaeleo calyptratus hatte überdurchschnittlich häufig Oxyuriden im Vergleich zu Furcifer pardalis. Es fanden sich keine Zusammenhänge zwischen Parasitenbefall und Alter oder Geschlecht der Chamäleons.

Bei 61% der obduzierten toten Chamäleons zeigte sich Parasitenbefall, wobei dies bei mindestens 40% auch die Todesursache war. In absteigender Reihenfolge waren die zuletzt genannten an Kokzidien, Heterakiden, Oxyuriden und je ein Einzeltier an einer Coinfektion aus Leptomonaden, Trichomonaden und Filarien sowie einer Coinfektion mit Leptomonaden und Trichomonaden verstorben. Andere Todesursachen waren Gicht, Pilzbefall, bakterielle Infektionen, Verstopfung, mechanische Traumata, Adenokarzinome, Mangelernährung und Hypervitaminose D3 (bei den beiden letzten jeweils ein Einzeltier). Nur bei zwei der 31 Chamäleons konnte die Todesursache nicht sicher ermittelt werden.

Gastrointestinal protozoan and helminth parasite infections in captive chameleons in Germany
Paula Sapion-Miranda, Anja Taubert, Carlos Hermosilla, Malek J. Hallinger
Parasitology Research 125, 2026: 69
DOI: 10.1007/s00436-026-08704-3
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Fotos: Von links oben nach rechts unten Aufnahmen eines Oxyuriden-Ei, einer Isospora-Oozyste, einem angefärbten Leptomonas-Throphozoit, eines Trematoden-Ei, eines Pentastomiden-Ei und eines Spulwurmei aus den Kotproben verschiedener Chamäleons, Bilder aus der genannten Publikation

[:de]Der Sehnerv von Chamäleons ist hoch spezialisiert[:en]The optic nerve of chameleons is highly specialised[:]

[:de]Der Sehnerv von Chamäleons ist hoch spezialisiert[:en]The optic nerve of chameleons is highly specialised[:]

Tiermedizin Wissenschaft

[:de]

Dass Chamäleons sehr spezielle Augen haben, ist schon lange bekannt. Besonders faszinierend ist, dass sie ihre Augen unabhängig voneinander in nahezu alle Richtungen bewegen können. Ein Team von US-amerikanischen Wissenschaftlern hat nun herausgefunden, dass auch der Sehnerv bei Chamäleons extrem spezialisiert ist.

Sie untersuchten adulte Schuppenkriechtiere 34 verschiedener Arten an Hand von CT-Modellen. Brookesia superciliaris, Rieppeleon brevicaudatus und Chamaeleo calyptratus repräsentierten dabei die Familie der Chamäleons. Dabei stellten sie fest, dass bei allen drei Chamäleon-Arten der Sehnerv quasi aufgerollt war. Diese anatomische Besonderheit führt dazu, dass der Nervus opticus bei Chamäleons insgesamt wesentlich länger ist, als es bei einem ruhig geradeaus schauendem Auge nötig wäre. Er ermöglicht den Tieren wahrscheinlich ihre extrem beweglichen Augen, ohne dabei Einschränkungen der Sehfähigkeit hinnehmen zu müssen. Vereinfacht erklärt funktioniert der Sehnerv also ein bisschen wie eine Flexileine: Bewegt sich das Auge stark, wird ein Teil des Sehnervs „ausgerollt“. Bewegt das Auge sich zurück, schnellt der Sehnerv zurück an seine ursprüngliche Position, ohne dass die Nervenfasern dabei überdehnt wurden.

A new twist in the evolution of chameleons uncovers an extremely specialized optic nerve morphology
Emily Collins, Aaron M. Bauer, Raul E. Diaz Junior, Alexandra Herrera-Martínez, Esteban Lavilla, Edward L. Stanley, Monte L. Thies, Juan D. Daza
Scientific Reports 15, 2025: 38270.
DOI: 10.1038/s41598-025-20357-3
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Foto: Portrait von Brookesia superciliaris, fotografiert von Alex Negro[:en]

It has long been known that chameleons have very special eyes. What is particularly fascinating is that they can move their eyes independently of each other in almost any direction. A team of US scientists has now discovered that the optic nerve in chameleons is also extremely specialised.

They examined adult reptiles of 34 different species using CT models. Brookesia superciliaris, Rieppeleon brevicaudatus and Chamaeleo calyptratus represented the chameleon family. They found that in all three chameleon species, the optic nerve was extremely curled. This anatomical feature means that the optic nerve in chameleons is much longer than would be necessary for an eye looking straight ahead. It probably enables the animals to have extremely mobile eyes without compromising their vision. Put simply, the optic nerve functions a bit like a flexi leash: when the eye moves sharply, part of the optic nerve is ‘unrolled’. When the eye moves back, the optic nerve curls back to its original position without overstretching the nerve fibres.

A new twist in the evolution of chameleons uncovers an extremely specialized optic nerve morphology
Emily Collins, Aaron M. Bauer, Raul E. Diaz Junior, Alexandra Herrera-Martínez, Esteban Lavilla, Edward L. Stanley, Monte L. Thies, Juan D. Daza
Scientific Reports 15, 2025: 38270.
DOI: 10.1038/s41598-025-20357-3
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Photo: Portrait of Brookesia superciliaris, photographed by Alex Negro[:]

[:de]Erster digitaler Atlas zur Kopf-Anatomie des Jemenchamäleons[:en]First digital atlas of the head anatomy of the veiled chameleon[:]

[:de]Erster digitaler Atlas zur Kopf-Anatomie des Jemenchamäleons[:en]First digital atlas of the head anatomy of the veiled chameleon[:]

Tiermedizin Wissenschaft

[:de]

Die Anatomie von Chamäleons wurde schon in vielen – vornehmlich älteren – Veröffentlichungen besprochen. Wissenschaftler des University College in London (Großbritannien) in Zusammenarbeit mit belgischen, französischen und Schweizer Kollegen haben nun den ersten digitalen Atlas zur Kopf-Anatomie des Jemenchamäleons (Chamaeleo calyptratus) erstellt.

Dazu fertigten sie MikroCT-Scans von zwei toten, in Ethanol fixierten, adulten Chamaeleo calyptratus an. Ein Männchen und ein Weibchen wurden untersucht. Einige Wochen später wiederholten sie die CT-Scans noch einmal mit Spezialfärbungen. Anschließend wurden die Schädel beider Chamäleons digital mittels verschiedener Programme, darunter Dragonfly 3D World und UNet3D, herausgearbeitet. Knochenteile, Muskeln und sonstiges Weichteilgewebe wurde unterschieden und benannt. Zusätzlich wurden Schätzungen von Muskelkraft, Beißkraft, Muskelvolumen und Muskellängen vorgenommen.

Die Autoren stellten wie erwartet fest, dass das männliche Jemenchamäleon sich vom Weibchen vor allen durch den Gesichtsschädel und den höheren Helm unterschied. Der Muskel, der für die Bewegung des Unterkiefers zuständig ist, ist beim Männchen deutlich größer als beim Weibchen. Die MikroCT-Scans können allesamt hier kostenlos eingesehen werden.

3D anatomical atlas of the heads of male and female adult Chamaeleo calyptratus
Alice Leavey, Eloy Gálvez-López, Anthony Herrel, Laura B. Porro
The Anatomical Record, 2025: 1-33.
DOI: 10.1002/ar.70077
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Grafik: Farbige Darstellung der verschiedenen Knochenteile des Schädels und Unterkiefers beim Jemenchamäleon[:en]

The anatomy of chameleons has been discussed in many publications, primarily older ones. Scientists at University College London (UK), in collaboration with Belgian, French and Swiss colleagues, have now created the first digital atlas of the head anatomy of the Veiled chameleon (Chamaeleo calyptratus).

To do this, they performed micro-CT scans of two dead adult Chamaeleo calyptratus specimens preserved in ethanol. One male and one female were examined. A few weeks later, they repeated the CT scans using special stains. The skulls of both chameleons were then digitally reconstructed using various programmes, including Dragonfly 3D World and UNet3D. Bone parts, muscles and other soft tissue were distinguished and named. In addition, estimates of muscle strength, bite force, muscle volume and muscle length were made.

As expected, the authors found that the male veiled chameleon differed from the female primarily in terms of its facial skull and higher casque. The muscle responsible for moving the lower jaw is significantly larger in males than in females. All of the micro-CT scans can be viewed here free of charge.

3D anatomical atlas of the heads of male and female adult Chamaeleo calyptratus
Alice Leavey, Eloy Gálvez-López, Anthony Herrel, Laura B. Porro
The Anatomical Record, 2025: 1-33.
DOI: 10.1002/ar.70077
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Graphic: Colour representation of the various bone parts of the skull and lower jaw of the veiled chameleon[:]

[:de]Ultraschall des Urogenitaltrakts bei Chamäleons[:en]Ultrasound of the urogenital tract in chameleons[:]

[:de]Ultraschall des Urogenitaltrakts bei Chamäleons[:en]Ultrasound of the urogenital tract in chameleons[:]

Tiermedizin Wissenschaft

[:de]

In den letzten Jahren gab es erste Studien zur Bildgebung in der Diagnose von Erkrankungen speziell bei Chamäleons. Eine weitere Untersuchung von Tierärzten der Universität Leipzig legt nun weitere Vergleichsdaten zum Urogenitaltrakt von Chamäleons vor.

Sie untersuchten Nieren, Blase und Geschlechtsorgane von 42 Echsen, die von privaten Haltern an der Uniklinik vorgestellt wurden, mittels Ultraschall. Unter den Patienten waren sieben Chamaeleo calyptratus, fünf Furcifer pardalis. Von diesen 12 Chamäleons waren sechs männlich und sechs weiblich. Alle Organe wurden vermessen, beschrieben und Beispielbilder gespeichert.

Leider konnten bei keinem der weiblichen Chamäleons die Geschlechtsorgane für die Studie beurteilt werden, da sie entweder krankhaft verändert oder mittels vorangehender Operation bereits entfernt worden waren. Als Ankopplungsort für den Ultraschall der Nieren stellte sich bei den Chamäleons eine seitliche Ankopplung etwa einen Zentimeter vor der Hüfte als günstig heraus. Der postpelvine Anteil der Nieren war stets kleiner als der präpelvine. Die Nieren wiesen bei allen männlichen Chamäleons heterogene Flecken auf, während die Nieren der Weibchen stets homogen waren. Diese Streifung ist vermutlich auf Sexualsegmente in den Nieren bei Männchen zurückzuführen. Das Nierengewebe war isoechogen zu Muskelgewebe und hypoechogener als Fettgewebe. Die Hoden der männlichen Chamäleons lagen jeweils im hinteren Drittel der Coelomhöhle direkt unter der Wirbelsäule und vor den Nieren. Der rechte Hoden lag jeweils etwas weiter vorne als der linke. Die Kapsel war bei allen Männchen hyperechogen, während die Hodenstruktur stets homogen war. Durchschnittliche Maße der Nieren und Hoden der Jemen- und Pantherchamäleons werden in der Studie ebenfalls angegeben.

Die Daten entsprechen größtenteils den bereits von Aßmann 2015 zusammengetragenen Daten zum Ultraschall des Urogenitaltrakts von Chamäleons. Lediglich die Nierenlänge unterschied sich deutlich (länger) von vorhergehenden Untersuchungen.

Comparative sonographic studies of the urogenital tract of lizards
Nils B. Klützow, Volker Schmidt
Veterinary Radiology & Ultrasound 2025, 66:e70075
DOI: 10.1111/vru.70075
Kostenloser Download des Artikels[:en]

In recent years, initial studies have been conducted on imaging in the diagnosis of diseases specifically in chameleons. A further study by veterinarians at the University of Leipzig (Germany) now presents additional comparative data on the urogenital tract of chameleons.

They examined the kidneys, bladder and reproductive organs of 42 lizards brought to the university hospital by private owners using ultrasound. Among the patients were seven Chamaeleo calyptratus and five Furcifer pardalis. Of these 12 chameleons, six were male and six were female. All organs were measured, described and sample images were saved.

Unfortunately, the sex organs of none of the female chameleons could be assessed for the study, as they were either pathologically altered or had already been removed during previous surgery. The most suitable location for coupling the ultrasound probe to the kidneys of the chameleons was found to be approximately one centimetre in front of the hip. The postpelvic portion of the kidneys was always smaller than the prepelvic portion. The kidneys of all male chameleons showed heterogeneous stripes, while the kidneys of the females were always homogeneous. This striping is probably due to sexual segments in the kidneys of males. The kidney tissue was isoechogenic to muscle tissue and more hypoechoic than adipose tissue. The testes of the male chameleons were located in the posterior third of the coelomic cavity, directly below the spine and in front of the kidneys. The right testicle was slightly further forward than the left. The capsule was hyperechoic in all males, while the testicular structure was always homogeneous. The study also provides average measurements of the kidneys and testicles of Yemen and panther chameleons.

The data largely correspond to the data already compiled by Aßmann in 2015 on ultrasound of the urogenital tract of chameleons. Only the kidney length differed significantly (longer) from previous studies.

Comparative sonographic studies of the urogenital tract of lizards
Nils B. Klützow, Volker Schmidt
Veterinary Radiology & Ultrasound 2025, 66:e70075
DOI: 10.1111/vru.70075
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[:de]Zeckenart erstmals an Chamäleon nachgewiesen[:en]Tick species detected on chameleon for the first time[:]

[:de]Zeckenart erstmals an Chamäleon nachgewiesen[:en]Tick species detected on chameleon for the first time[:]

Beobachtungen Tiermedizin

[:de]

Zecken sind bei Chamäleons ein eher seltener Parasit. Ein aktueller Fallbericht von Zeckenbefall bei einem Chamäleon kommt aus dem Süden der Türkei.

Ein Chamaeleo chamaeleon mit einer vollgesogenen Zecke über dem rechten Auge fiel direkt neben einem Weg auf dem Campus einer Abteilung der Behörde für Agrarforschung und -politik in Demre einem Tierarzt auf. Er entfernte die Zecke und ließ sie weiter untersuchen. Unter dem Mikroskop stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Nymphe der Art Hyalomma aegypticum handelte. Hyalomma aegypticum ist bisher bei Reptilien vor allem von Schildkröten der Gattung Testudo bekannt, zum Spektrum möglicher Wirte zählen aber auch zahlreiche Säugetiere. Chamäleons waren bisher als Wirte nicht bekannt, es handelt sich also um den ersten Fall weltweit.

Seit etwa zehn Jahren gibt es Zecken der Gattung Hyalomma übrigens auch in Deutschland. Sie können im Gegensatz zu vielen anderen Zeckenarten „aktiv jagen“, das heißt ihren Wirt verfolgen, und sind dank medialer Übertreibung dadurch gewissermaßen „berühmt-berüchtigt“ geworden. Außerdem übertragen einige Arten das Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber (CCHF), andere das Fleckfieber auf den Menschen. Bezugnehmend auf die aktuelle Veröffentlichung wäre interessant, ob andere Hyalomma-Arten, die hierzulande heimisch sind, möglicherweise potenzielle Wirte für Chamäleons in Außengehegen darstellen.

A novel host record: Hyalomma aegypticum (Linnaeus, 1758) infestation on the Mediterranean Chameleon, Chamaeleo chamaeleon (Linnaeus, 1758) in Türkiye
Gokhan Eren
Eurasian Journal of Veterinary Sciences 2025: 41:e0454
DOI: 10.63673/eurasianjvetsci.454

Foto: Die gefundene Zecke samt Wirtschamäleon aus der genannten Publikation[:en]

Ticks are a relatively rare parasite in chameleons. A recent case report of tick infestation in a chameleon comes from southern Turkey.

A Chamaeleo chamaeleon with an engorged tick above its right eye was noticed by a veterinarian right next to a path on the campus of a department of the Agricultural Research and Policy Authority in Demre. He removed the tick and had it examined further. Under the microscope, it turned out to be a nymph of the species Hyalomma aegypticum. Hyalomma aegypticum is known to date in reptiles, especially tortoises of the genus Testudo, but the spectrum of possible hosts also includes numerous mammals. Chameleons were not previously known as hosts, so this is the first case worldwide.

Incidentally, ticks of the genus Hyalomma have also been present in Germany for about ten years. Unlike many other tick species, they can ‘actively hunt’, i.e. pursue their host, and have become ‘notorious’ thanks to media exaggeration. In addition, some species transmit Crimean-Congo haemorrhagic fever (CCHF) to humans, while others transmit spotted fever. With reference to the current publication, it would be interesting to know whether other Hyalomma species native to this country are potentially hosts for chameleons in outdoor enclosures.

A novel host record: Hyalomma aegypticum (Linnaeus, 1758) infestation on the Mediterranean Chameleon, Chamaeleo chamaeleon (Linnaeus, 1758) in Türkiye
Gokhan Eren
Eurasian Journal of Veterinary Sciences 2025: 41:e0454
DOI: 10.63673/eurasianjvetsci.454

Photo: The tick found, together with the host chameleon, from the publication mentioned above.[:]

[:de]Woran sterben Chamäleons in Zoos?[:en]What kills chameleons in zoos?[:]

[:de]Woran sterben Chamäleons in Zoos?[:en]What kills chameleons in zoos?[:]

Tiermedizin Wissenschaft

[:de]

Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Universität Montréal (Frankreich) haben kürzlich die Todesursachen bei in Zoos gehaltenen Chamäleons zwischen 2011 und 2022 untersucht. Über das Zoological Information Management System (ZIMS) wurden Zoos gesucht, die aktuell Chamäleons halten oder seit 2011 hielten. Fragebögen wurden an insgesamt 245 Zoos verschickt. In den Fragebögen wurde die Zahl, Art und Geschlecht gehaltener Chamäleons abgefragt, außerdem ausgesuchte Haltungsbedingungen (kühlste und wärmste Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Fütterung) und Sektionsergebnisse.

Rund 1000 Chamäleons 36 verschiedener Arten werden derzeit in Zoos weltweit gehalten. 65 der befragten Zoos nahmen an der Studie teil, wovon immerhin 48 regelmäßig Sektionen an Chamäleons durchführten. Jedoch konnten nur 29 der teilnehmenden Zoos Sektionsergebnisse vorlegen. Insgesamt wurden 412 Pathologiebefunde von 14 verschiedenen Chamäleonarten ausgewertet. Unter den gehaltenen Arten waren Brookesia stumpffi, Brookesia superciliaris, Chamäleons des Genus Brookesia ohne Artangabe, Calumma parsonii, Chamaeleo calyptratus, Chamaeleo chamaeleon, Furcifer lateralis, Furcifer oustaleti, Furcifer pardalis, Rieppeleon brevicaudatus, Trioceros melleri, Trioceros montium und Trioceros quadricornis. Am häufigsten wurden Pantherchamäleons gehalten (226 Tiere).

Die statistische Auswertung ergab, dass mit 46,8% die meisten Chamäleons in den teilnehmenden Zoos an infektiösen Erkrankungen starben. Zu den infektiösen Erkrankungen wurden dabei Septikämien, aber auch Entzündungen von Maulhöhle, Lunge, Leber und Nieren sowie Darm gezählt. Fast 20% der infektiösen Erkrankungen fielen auf den Bereich der Maulhöhle. Bei den Bakterien kamen Enterococcus und Pseudomonas am häufigsten vor. Bei den Pilzen waren Nannizziopsis einschließlich CANV, Fusarium und Metarhizium vertreten. Gut ein Drittel der Sektionsberichte gab zusätzlich Parasitosen an, wobei diese sowohl als Todesursache als auch als Zufallsbefund vorkamen. Kokzidien und Trematoden sowie diverse Nematoden waren hier oft vorhanden. Als zweithäufigste Todesursache in den teilnehmenden Zoos wurden mit 11,4% nichtinfektiöse Nierenerkrankungen angegeben. Nur knapp dahinter rangierten mit 10,7% der Fälle Erkrankungen des Reproduktionstraktes, darunter Legenot und Eidottercoelomitis.

Entgegen der ersten Annahme der Autoren zeigte sich kein Zusammenhang zwischen den abgefragten Haltungsparametern im Terrarium und dem Vorkommen von Nierenerkrankungen. Grundlegend gab es eine Tendenz zu vermehrten Nierenerkrankungen in Ländern, in denen die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit generell niedriger lag.

Evaluation of mortality causes and prevalence of renal lesions in zoo-housed chameleons: 2011-2022
Amélie Aduriz, Isabelle Lanthier, Stéphane Lair, Claire Vergnau-Grosset
Journal of Zoo and Wildlife Medicine 55(2), 2024
DOI: 10.1638/2023-0023

Foto: Pantherchamäleon auf Madagaskar, fotografiert von Alex Negro[:en]

Scientists at the University of Veterinary Medicine Montréal (France) recently analysed the causes of death in chameleons kept in zoos between 2011 and 2022. The Zoological Information Management System (ZIMS) was used to search for zoos that currently keep chameleons or have kept them since 2011. Questionnaires were sent to a total of 245 zoos. The questionnaires asked about the number, species and sex of chameleons kept, as well as selected husbandry conditions (coolest and warmest temperatures, humidity, feeding) and dissection results.

Around 1000 chameleons of 36 different species are currently kept in zoos worldwide. 65 of the zoos surveyed took part in the study, 48 of which regularly carried out dissections on chameleons. However, only 29 of the participating zoos were able to provide dissection results. A total of 412 pathological findings from 14 different chameleon species were analysed. Among the species kept were Brookesia stumpffi, Brookesia superciliaris, chameleons of the genus Brookesia without species identification, Calumma parsonii, Chamaeleo calyptratus, Chamaeleo chamaeleon, Furcifer lateralis, Furcifer oustaleti, Furcifer pardalis, Rieppeleon brevicaudatus, Trioceros melleri, Trioceros montium and Trioceros quadricornis. Panther chameleons were kept most frequently (226 specimens).

The statistical analysis showed that most of the chameleons in the participating zoos died of infectious diseases (46.8%). Infectious diseases included septicaemia, but also inflammation of the oral cavity, lungs, liver, kidneys and intestines. Almost 20% of the infectious diseases were in the area of the oral cavity. The most common bacteria were Enterococcus and Pseudomonas. Among the fungi, Nannizziopsis including CANV, Fusarium and Metarhizium were represented. A good third of the necropsy reports also indicated parasitoses, with these occurring both as a cause of death and as an incidental finding. Coccidia and trematodes as well as various nematodes were often present. The second most common cause of death in the participating zoos was non-infectious kidney diseases (11.4%). This was closely followed by diseases of the reproductive tract, including egg loss and egg yolk coelomitis, which accounted for 10.7% of cases.

Contrary to the authors‘ initial assumption, there was no correlation between the surveyed husbandry parameters in the cages and the incidence of kidney disease. Basically, there was a tendency towards an increased incidence of kidney disease in countries where the average humidity was generally lower.

Evaluation of mortality causes and prevalence of renal lesions in zoo-housed chameleons: 2011-2022
Amélie Aduriz, Isabelle Lanthier, Stéphane Lair, Claire Vergnau-Grosset
Journal of Zoo and Wildlife Medicine 55(2), 2024
DOI: 10.1638/2023-0023

Photo: Panther chameleon in Madagascar, photographed by Alex Negro[:]

[:de]Neue Fallberichte zur Hemipenesamputation[:en]New case reports on hemipenes amputation[:]

[:de]Neue Fallberichte zur Hemipenesamputation[:en]New case reports on hemipenes amputation[:]

Tiermedizin

[:de]

Von der Universität Sofia (Bulgarien) stammt eine neue Veröffentlichung mit mehreren Fallberichten, in denen auch Chamäleons vorkommen. Die Autoren beschreiben 16 Fälle verschiedener Echsen, die einen Hemipenisvorfall erlitten und deren Behandlung.

Unter den Echsen waren ein Pantherchamäleon (Furcifer pardalis) und zwei Jemenchamäleons (Chamaeleo calyptratus). Alle drei Patienten wurden den Tierärzten mit beidseitigem Hemipenesvorfall vorgestellt. Zunächst wurden die Vorfälle in 20%iger Dextrose-Lösung gebadet, danach konnten die Hemipenes manuell zurückverlagert werden. Die Vorfälle traten danach jedoch erneut auf, so dass man sich für eine chirurgische Lösung entschied. Unter intramuskulär verabreichter Vollnarkose und Lokalanästhesie wurden die Hemipenes abgesetzt, die Wunde vernäht und der verbliebene kleine Stumpf zurück in die jeweilige Hemipenestasche verlagert. Als Schmerzmittel wurde Meloxicam einmal täglich über 5 Tage nach der Operation verabreicht. Nur Echsen, bei denen das Operationsfeld bei den Nachuntersuchungen abzusterben schien, wurden für 10  Tage unter Antibiose gesetzt.

Hemipenectomy in leopard geckos, chameleons and bearded dragons
Seven Mustafa & Iliana Ruzhanova-Gospodinova
Tradition and Modernity in Veterinary Medicine, 2024
DOI: nicht vorhanden

Foto: Pantherchamäleon, fotografiert von Alex Laube auf Madagaskar[:en]

The University of Sofia (Bulgaria) has published a new paper with several case reports involving chameleons. The authors describe 16 cases of different lizards that suffered a hemipenis prolapse and their treatment.

The lizards included a panther chameleon (Furcifer pardalis) and two Veiled Chameleons (Chamaeleo calyptratus). All three patients were presented to the veterinarians with bilateral hemipenes prolapse. Initially, the prolapses were bathed in 20% dextrose solution, after which the hemipenes were manually repositioned. However, the prolapses then recurred, so surgery was the final solution. Under general and local anaesthesia administered intramuscularly, the hemipenes were removed, the wound sutured and the remaining small stump repositioned in the respective hemipenes pocket. Meloxicam was administered as an analgesic once a day for 5 days after the operation. Only lizards in which the surgical field appeared to be dying off during the follow-up examinations were given antibiotics for 10 days.

Hemipenectomy in leopard geckos, chameleons and bearded dragons
Seven Mustafa & Iliana Ruzhanova-Gospodinova
Tradition and Modernity in Veterinary Medicine, 2024
DOI: nicht vorhanden

Photo: Panther chameleon, photographed by Alex Laube in Madagascar[:]

[:de]Hautverfärbungen nach Mückenstichen[:en]Mosquito bites may induce skin colour change[:]

[:de]Hautverfärbungen nach Mückenstichen[:en]Mosquito bites may induce skin colour change[:]

Tiermedizin Wissenschaft

[:de]

Manchmal beginnt Wissenschaft ganz klein: Auf der Onlineplattform iNaturalist postete jemand letztes Jahr ein Foto eines Calumma globifer, auf dem eine Stechmücke saß. Genau dort konnte man eine schwarze Verfärbung der Schuppen erkennen. Ob da wohl ein Zusammenhang bestand?

Eine Hand voll neugieriger Menschen suchte mehr Fotos von Stechmücken auf Chamäleons und wurde fündig: Auf Facebook gab es welche von Jemenchamäleons, auf iNaturalist weitere von Furcifer minor und Furcifer nicosiai. Allerdings fanden sich auch sechs Beobachtungen mit Stechmücken auf Chamäleons, bei denen keine schwarzen Punkte vorhanden zu sein schienen.

Um den Zusammenhang zu testen, setzen Wissenschaftler auf Madagaskar zwei Furcifer oustaleti und vier Teppichchamäleons jeweils alleine in ein Gehege mit 25 weiblichen asiatischen Tigermücken (Aedes albopictus), die man vorher 24 h nicht gefüttert hatte. Parallel wurden alle sechs Chamäleons mit einer Nadel in die Haut gestochen, um zu testen, ob auch dieses „Trauma“ einen Farbwechsel der Haut auslösen würde. Die Ergebnisse waren überraschend: Bei den vier Furcifer lateralis entstanden zahlreiche schwarze Hautverfärbungen nach Mückenstichen, bei den beiden Furcifer outaleti keine einzige. Die Punktionen mit der Nadel blieben bei allen sechs ohne Folgen.

Die Autoren des gerade veröffentlichten Artikels schlagen drei mögliche Theorien vor, wie die Farbveränderung in der Chamäleonhaut zustanden kommen könnte: Der Mückenspeichel könnte eine Art Lokalanästhetikum, Stickstoffmonoxid oder andere Proteine enthalten, die für das ausschließliche Sichtbarwerden der Melanophoren der Haut sorgen. Weitere Forschung in diesem Feld wäre sicherlich spannend!

Mosqito bite-induced color change in chameleon skin
Pablo Garcia, Raul E. Diaz Junior, Christopher V. Anderson, Tovo M. Andrianjafy, Len de Beer, Devin A. Edmonds, Ryan M. Carney
Herpetological Review 54(3), 2023, pp.353-358[:en]

Sometimes science starts small: last year, someone posted a photo of a Calumma globifer with a mosquito sitting on it on the online platform iNaturalist. Right there you could see a black discoloration of the scales. I wonder if there was a connection?

A handful of curious people searched for more photos of mosquitoes on chameleons and found what they were looking for: On Facebook there were some of Veiled chameleons, on iNaturalist more of Furcifer minor and Furcifer nicosiai. However, there were also six observations of mosquitoes on chameleons that did not appear to have black spots.

To test the connection, scientists in Madagascar placed two Furcifer oustaleti and four carpet chameleons alone in an enclosure with 25 female Asian tiger mosquitoes (Aedes albopictus), which had not been fed for 24 hours beforehand. At the same time, all six chameleons were pricked in the skin with a needle to test whether this „trauma“ would also trigger a color change in the skin. The results were surprising: in the four Furcifer lateralis, numerous black skin discolorations developed after mosquito bites, in the two Furcifer outaleti not a single one. The punctures with the needle remained without consequences in all six.

The authors of the recently published article propose three possible theories as to how the color change in the chameleon’s skin could come about: The mosquito saliva could contain a type of local anesthetic, nitric oxide or other proteins that cause the skin’s melanophores to become exclusively visible. Further research in this field would certainly be exciting!

Mosqito bite-induced color change in chameleon skin
Pablo Garcia, Raul E. Diaz Junior, Christopher V. Anderson, Tovo M. Andrianjafy, Len de Beer, Devin A. Edmonds, Ryan M. Carney
Herpetological Review 54(3), 2023, pp.353-358[:]

[:de]Online Vortrag über Parasiten bei Reptilien[:en]Online lecture about parasites in reptiles[:]

[:de]Online Vortrag über Parasiten bei Reptilien[:en]Online lecture about parasites in reptiles[:]

Tiermedizin Webinare

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Mit dem digitalen Stammtisch hat die DGHT dieses Jahr ein Novum geschaffen. Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen sich Reptilienhalter aus ganz Deutschland, um sich über ein vorgegebenes Thema und einen dazugehörigen Vortrag auszutauschen. Dabei muss niemand weite Wege in Kauf nehmen, denn die Vortragenden und die Teilnehmer kommen bequem per Onlineschaltung ins eigene Wohnzimmer.

Den Start macht am 25. Januar 2024 Paula Sapion Miranda. Die Tierärztin forscht an der Justus-Liebig-Universität in Gießen an Parasiten von Reptilien und Amphibien und arbeitet außerdem bei Exomed, dem bekannten Veterinärlabor für Exoten. Sie erzählt von häufigen und selteneren unerwünschten Untermietern. Die Anmeldung folgt per E-Mail bis zum Vortag an bonsels@dght.de, am Tag des Stammtisches wird der Teilnahmelink verschickt.

Paula Sapion Miranda Parasiten bei Reptilien und Amphibien
1. Online-Stammtisch der DGHT
Beginn 20.00 Uhr[:en]

The DGHT has created a novelty this year with the digital regulars‘ table. Every last Thursday of the month, reptile keepers from all over Germany meet to discuss a given topic and a corresponding lecture. No-one has to travel far to attend, as the speakers and participants come to their living room via an online connection.

Paula Sapion Miranda will kick things off on 25 January 2024. The vet researches parasites in reptiles and amphibians at Justus Liebig University in Giessen and also works at Exomed, the well-known veterinary laboratory for exotic animals. She will talk about common and less common unwanted lodgers. Please register by e-mail to bonsels@dght.de by the day before, and the participation link will be sent out on the day of the regulars‘ table.

Paula Sapion Miranda Parasites in reptiles and amphibians
1st online regulars‘ table of the DGHT
Start 20.00 hrs[:]