[:de]Online Vortrag über Parasiten bei Reptilien[:en]Online lecture about parasites in reptiles[:]

[:de]Online Vortrag über Parasiten bei Reptilien[:en]Online lecture about parasites in reptiles[:]

Tiermedizin Webinare

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Mit dem digitalen Stammtisch hat die DGHT dieses Jahr ein Novum geschaffen. Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen sich Reptilienhalter aus ganz Deutschland, um sich über ein vorgegebenes Thema und einen dazugehörigen Vortrag auszutauschen. Dabei muss niemand weite Wege in Kauf nehmen, denn die Vortragenden und die Teilnehmer kommen bequem per Onlineschaltung ins eigene Wohnzimmer.

Den Start macht am 25. Januar 2024 Paula Sapion Miranda. Die Tierärztin forscht an der Justus-Liebig-Universität in Gießen an Parasiten von Reptilien und Amphibien und arbeitet außerdem bei Exomed, dem bekannten Veterinärlabor für Exoten. Sie erzählt von häufigen und selteneren unerwünschten Untermietern. Die Anmeldung folgt per E-Mail bis zum Vortag an bonsels@dght.de, am Tag des Stammtisches wird der Teilnahmelink verschickt.

Paula Sapion Miranda Parasiten bei Reptilien und Amphibien
1. Online-Stammtisch der DGHT
Beginn 20.00 Uhr[:en]

The DGHT has created a novelty this year with the digital regulars‘ table. Every last Thursday of the month, reptile keepers from all over Germany meet to discuss a given topic and a corresponding lecture. No-one has to travel far to attend, as the speakers and participants come to their living room via an online connection.

Paula Sapion Miranda will kick things off on 25 January 2024. The vet researches parasites in reptiles and amphibians at Justus Liebig University in Giessen and also works at Exomed, the well-known veterinary laboratory for exotic animals. She will talk about common and less common unwanted lodgers. Please register by e-mail to bonsels@dght.de by the day before, and the participation link will be sent out on the day of the regulars‘ table.

Paula Sapion Miranda Parasites in reptiles and amphibians
1st online regulars‘ table of the DGHT
Start 20.00 hrs[:]

[:de]Vortrag in Bern über Samos (Griechenland)[:en]Presentation in Bern about Samos (Greece)[:]

[:de]Vortrag in Bern über Samos (Griechenland)[:en]Presentation in Bern about Samos (Greece)[:]

Vorträge

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Markus Grimm, langjähriges Mitglied der AG Chamäleons und seit vielen Jahren in der Schweiz mit der Durchführung von Sachkunde-Kursen für die Chamäleonhaltung betraut, zeigt am 08. November 2023 in Bern (Schweiz) einen ausführlichen Vortrag über die Insel Samos (Griechenland).

Die giechische Insel Samos liegt in der Östlichen Ägäis und ist nur 1,2 km vom türkischen Festland entfernt. Genau diese geografische Lage macht das Eiland mit seiner Tier- und Pflanzenwelt extrem vielfältig und spannend. Eine Prise Kultur, eingebunden in die Natur der Pflanzen, mit einem Strauß Orchideen, umgeben von unzähligen Tieren wie Vögeln, Insekten, Spinnen, Skorpionen, Amphibien und Reptilien ergeben das Rezept für diesen Vortrag. Seit über 25 Jahren bereits Markus Grimm die Insel Samos und entdeckt dabei immer wieder Neues. Sein erster Besuch auf Samos galt dem Europäischen Chamäleon. Dabei blieb es jedoch nicht und so wurde die Fauna und Flora dieser einzigartigen Insel zu einem Teil seines Lebens.

Markus Grimm Samos – Die griechische Natur hautnah
SIGS Sektion Bern
Restaurant Kreuz
Jegenstorf (Schweiz)
Vortragsbeginn 20.00 Uhr

Foto: Markus Grimm[:en]

Markus Grimm, long-time member of AG Chamäleons and entrusted for many years in Switzerland with conducting expert courses for chameleon keeping, will show a detailed lecture on the island of Samos (Greece) on 08 November 2023 in Bern (Switzerland).

The Greek island of Samos is located in the Eastern Aegean Sea and is only 1.2 km away from the Turkish mainland. It is precisely this geographical location that makes the island with its flora and fauna extremely diverse and exciting. A pinch of culture, integrated into the nature of the plants, with a bouquet of orchids, surrounded by countless animals such as birds, insects, spiders, scorpions, amphibians and reptiles make up the recipe for this lecture. Markus Grimm has been visiting the island of Samos for more than 25 years, always discovering something new. His first visit to Samos was to see the European Chameleon. But it didn’t stop there and so the fauna and flora of this unique island became a part of his life.

Markus Grimm Samos – Die griechische Natur hautnah
SIGS Sektion Bern
Restaurant Kreuz
Jegenstorf (Schweiz)
Vortragsbeginn 20.00 Uhr

Foto: Markus Grimm[:]

[:de]Chamäleons in der Mythologie[:en]Chameleons in mythology[:]

[:de]Chamäleons in der Mythologie[:en]Chameleons in mythology[:]

Allgemeines Zeitungsartikel

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Mit seinen unabhängig voneinander beweglichen Augen, der schießenden Zunge und der Fähigkeit zum Farbwechsel war das Chamäleon schon in der Antike Gegenstand von Aberglaube und Mythen – und ist es bis heute vielerorts geblieben. Ein jetzt erschienener Artikel von Prof. Dr. Wolfgang Böhme und Naturhistoriker Thore Koppetsch beschäftigt sich mit genau diesem Thema.

Der Inhalt reicht vom sogenannten Brooklyn-Papyrus, das ein nach wie vor ungeklärtes „Farben wechselndes“ Wesen der Antike beschrieb, bis zu skurrilen Ereignissen mit Muttermilch und Chamäleons im Gambia unserer Zeit. Der wohl älteste schriftliche Nachweis eines Chamäleons stammt aus Griechenland, von Aristoteles persönlich, der von 384 bis 322 vor Christus lebte. Auf das Griechische, geht vermutlich auch der Begriff Chamäleon selbst zurück: chamai und leon wurden zusammengesetzt zum „Erdlöwen“. Ganz unumstritten ist diese Deutung für die Herkunft des Wortes jedoch nicht. Der Artikel beschäftigt sich des Weiteren mit Aberglauben auf der Insel Samos, in Marokko, Tunesien, Togo, Benin, Kamerun sowie auf Madagaskar und der Nutzung von Chamäleons für Pseudomedizin und Okkultismus.

Chamäleons in der Mythologie der Völker
Wolfgang Böhme, Thore Koppetsch
Koenigiana 17, 2023, pp. 39-50
DOI: nicht vorhanden[:en]

With its independently moving eyes, shooting tongue and ability to change colour, the chameleon was already the subject of superstition and myths in ancient times – and has remained so in many places to this day. An article now published by Prof. Dr. Wolfgang Böhme and natural historian Thore Koppetsch deals with precisely this topic.

The content ranges from the so-called Brooklyn Papyrus, which described a still unexplained „colour-changing“ creature of antiquity, to bizarre events involving mother’s milk and chameleons in the Gambia of our time. Probably the oldest written record of a chameleon comes from Greece, from Aristotle himself, who lived from 384 to 322 BC. The term chameleon itself probably goes back to the Greek: chamai and leon were put together to form „earth lion“. However, this interpretation of the origin of the word is not entirely undisputed. The article also deals with superstitions on the island of Samos, in Morocco, Tunisia, Togo, Benin, Cameroon and Madagascar, and the use of chameleons for pseudo-medicine and occultism.

Chamäleons in der Mythologie der Völker
Wolfgang Böhme, Thore Koppetsch
Koenigiana 17, 2023, pp. 39-50
DOI: nicht vorhanden[:]