[:de]Die neue CHAMAELEO ist draußen![:en]The new CHAMAELEO is out now![:]

[:de]Die neue CHAMAELEO ist draußen![:en]The new CHAMAELEO is out now![:]

AG Interna Beobachtungen CHAMAELEO Haltungsberichte Wissenschaft

[:de]

Was lange währt, wird endlich gut: Soeben haben wir die aktuellen Hefte der CHAMAELEO 49 bekommen. Sie werden nun schnellstmöglich in die Post gehen und sind dann auf dem Weg zu allen AG-Mitgliedern. Die aktuellen Inhalte finden sich hier. Und wer noch nicht Mitglied der AG Chamäleons ist, möchte das vielleicht schnell noch werden! Wie gefällt euch die aktuelle Ausgabe? Gibt es Anmerkungen, Wünsche, Kritik? Zu dick, zu dünn, zu viel Englisch, zu wenig? ;) Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

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Good things come to those who wait: we have just received the latest issues of CHAMAELEO 49. They will now go into the mail as soon as possible and will then be on their way to all AG members. The current contents can be found here. And if you are not yet a member of the AG Chameleons, you might want to become one soon! How do you like the current issue? Do you have any comments, wishes or criticism? Too thick, too thin, too much English, too little? ;) We look forward to your feedback!

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Fünf neue Rhampholeon-Arten

Fünf neue Rhampholeon-Arten

Neubeschreibungen Wissenschaft

Bei den kleinen, braunen Erdchamäleons auf dem Festland Afrikas gibt es noch einiges zu entdecken. Nachdem vor zwei Jahren im Rhampholeon uluguruensis/moyeri-Komplex in Tansania neue Arten entdeckt werden konnten, haben internationale Wissenschaftler nun den Rhampholeon boulengeri Komplex genauer unter die Lupe genommen. Und wie erwartet tauchten auch dabei neue Arten auf!

Die Erdchamäleons aus diesem Komplex bewohnen verschiedenen Lebensräume entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs (englisch Albertine Rift). Diese 6000 km lange Kette aus Gebirgen und Gräben reicht vom Albert-See in Uganda bis zum See Tanganyika. Dabei kreuzt sie die Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Burundi und Tansania. In der Gattung Rhampholeon unterscheiden sich die Arten äußerlich kaum, leben jedoch oft in sehr unterschiedlichen Lebensräumen oder sind genetisch gut voneinander abzugrenzen. Die Autoren untersuchten über 130 Erdchamäleons von mehr als 20 verschiedenen Orten sowie die Lectotypen (den Holotypus gibt es nicht mehr) der Art Rhampholeon boulengeri. Dabei konnten sie mittels genetischer Untersuchungen gleich fünf neue Rhampholeon-Arten ausmachen.

Die bereits bekannte Art Rhampholeon boulengeri, beschrieben 1908 von Grauer, kommt nach den aktuellen Daten ausschließlich in seiner Typuslokalität vor. Diese ist das Itombwe Plateau in der Demokratischen Republik Kongo, auf Höhen zwischen 2100 und 2470 m.

Rhampholeon plumptrei erhielt seinen Namen zu Ehren des englischen Zoologen Andrew Plumptre. Er setzt sich seit fast 20 Jahren als Vorsitzender der Wildlife Conservation Society für den Artenschutz entlang des Afrikanischen Grabenbruchs ein. Die Art lebt in montanem und submontanem Regenwald auf Höhen von 1203-2269 m, wobei sie am häufigsten auf 1200 bis 1700 m zu finden sind. Die Verbreitung reicht dabei vom Osten der Demokratischen Republik Kongo mit dem Kahuzi-Biega Nationalpark bis in den Westen Kenias zum Kakamega Forest Nationalreservat. Dazwischen kommt Rhampoleon plumptrei im Bwindi Impenetrable Nationalpark, im Mabira sowie im Kalinzu Central Forest Reserve im Westen Ugandas vor. Es trägt einen deutlich sichtbaren Nasenfortsatz und einen nur etwas kürzeren Schwanz als Rhampholeon boulengeri.  Rhampholeon plumptrei wird bis zu 60 mm groß. Die Männchen tragen eine weiße Färbung an Kehle und Bauch und einen oder zwei diagonal verlaufende dunklen Streifen auf dem Körper. Die meisten Chamäleons dieser Art tragen einen dunkel gefärbten Tuberkel im Nacken.

Rhampholeon nalubaale wurde nach dem Luganda Wort für „Göttin“ benannt, das auch der einheimische Name des Viktoriasees ist, dem größten See Afrikas. Von dieser Art kennt man bisher nur die Weibchen, Männchen wurden noch nicht gefunden. Rhampholeon nalubaale kommt in submontanem Regenwald auf Höhen von 513 bis 1506 m vor. Am häufigsten ist es im Kibale Nationalpark in Uganda, man kann es aber auch im Budungo Central Forest Reserve im gleichen Land und im Kahuzi-Biega Nationalpark sowie dem Itombwe Natural Reserve in der Demokratischen Republik Kongo finden. Rhampholeon nalubaale wird bis zu 56 mm lang. Eins der aufgefundenen Tiere wurde mit UV-Licht angestrahlt und einige der Tuberkel im Gesicht fluoreszierten daraufhin blau, wie das schon von anderen Chamäleons bekannt ist – für die Gattung Rhampholeon ist es jedoch neu. Die Art kommt zusammen mit Trioceros johnstoni und Kinyongia tolleyae vor.

Rhampholeon bombayi wurde nach dem waYao Forscher Sidi Mubarak Bombay benannt. Er wurde 1820 auf der Grenze von Tansania zu Mosambik geboren und früh als Sklave nach Indien verkauft. Später kehrte er nach Afrika zurück und machte sich auf Expeditionen britischer Forscher in Ostafrika einen Namen. Rhampholeon bombayi wird bis zu 55 mm lang. Rhampholeon bombayi lebt in Montanwäldern auf Höhen von 1450 bis 2330 m in Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Es wurde bisher im Kahuzi-Biega Nationalpark, im Kabobo Natural Reserve, im Itombwe Natural Reserve und dem Nyungwe Forest Nationalpark nachgewiesen. Im gleichen Wald leben ebenfalls Trioceros johnstoni und Trioceros schoutedeni. Die Tiere tragen zwei oder drei dunkle Linien diagonal auf dem Körper, Schwanz und Extremitäten sind häufig dunkler braun als der Körperstamm.

Rhampholeon msitugrabensis wurde nach dem großen Afrikanischen Grabenbruch benannt. Das Swahili Wort für Wald, msitu, und das deutsche Wort Graben wurden dabei kombiniert. Dieses Erdchamäleon wird bis zu 49 mm groß. Es bewohnt Waldränder bei Mpishi nahe dem Kibira Nationalpark in Burundi. Rhampholeon msitugrabensis ist außerdem vom Mount Bigugu im Nyungwe Forest Nationalpark in Ruanda beschrieben, so dass sein Vorkommen sich von 1986 bis 2699 m zieht. Im Nyungwe Forest kommt Rhampholeon msitugrabensis allopatrisch mit Rhampholeon bombayi vor, genauer im Kamiranzovu Sumpfgebiet auf 2000 bis 2330 m Höhe. Andere Chamäleons, die mit Rhampholeon msitugrabensis einen Lebensraum teilen, sind Trioceros ellioti, Chamaeleo dilepis und Kinyongia rugegensis.

Rhampholeon monteslunae wurde nach seinem Lebensraum benannt, dem Ruwenzori-Gebirge auf der Grenze der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Bereits 150 nach Christus wurde diese Gebirgskette, in der der Nil entspringt, von Ptolemäus als „Lunae Montes“, zu deutsch Mondberge beschrieben. Rhampholeon monteslunae kommt auf Höhen von 1655 bis 2360 m vor und ist am häufigsten im Ruwenzori Mountains Nationalpark nahe dem Nyakalengija-Eingang. Eine weitere Population findet sich im Bururi Forest Nature Reserve in Burundi. Dieses Erdchamäleon wird bis zu 47 mm lang. In den gleichen Wäldern kommen unter anderem Kinyongia carpenteri, Kinyongia xenorhina, Kinyongia tolleyae, Trioceros ellioti, Trioceros johnstoni und Trioceros rudis vor.

Taxonomy of the Rhampholeon boulengeri Complex (Sauria: Chamaeleonidae): Five new species from central Africa’s Albertine Rift
Daniel F. Hughes, Mathias Behangana, Wilber Lukwago, Michele Menegon, J. Maximilian Dehling, Philipp Wagner, Colin R. Tilbury, Trisan South, Chifundera Kusamba, Eli Greenbaum
Zootaxa Vol. 5458 4, 2024, pp. 451-494
DOI: 10.11646/zootaxa.5458.4.1

Foto: Von links oben nach rechts unten Rhampholeon boulengeri, Rhampholeon plumptrei, Rhampholeon nalubaale, Rhampholeon bombayi, Rhampholeon msitugrabensis und Rhampholeon monteslunae aus der oben genannten Publikation

[:de]Vortrag in Mönchengladbach / Krefeld über Uganda[:en]Presentation in Mönchengladbach/Krefeld about Uganda[:]

[:de]Vortrag in Mönchengladbach / Krefeld über Uganda[:en]Presentation in Mönchengladbach/Krefeld about Uganda[:]

Reiseberichte Vorträge

[:de]

Am Freitag, 12. Mai 2023, um 19.30 Uhr halt Sönke Frahm seinen Vortrag „Uganda –Perle Afrikas“. Er berichtete dabei über eine Reise ins ostafrikanische Uganda, das eingerahmt wird vom Südsudan, der demokratischen Republik Kongo, Ruanda, Tansania und Kenia. Los geht es in Entebbe am Victoriasee und von dort in den Mitjanja District auf der Suche nach Schlangen der Gattungen Bitis und Atheris. Anschließend nimmt Sönke den Besucher mit auf Safari in den einzigartigen Queen Elisabeth Nationalpark und zum Schimpansentrekking in den Kibale Nationalpark. Danach steht eine Visite der berühmten Berggorillas im Bwindi Nationalpark an. Die Reise findet ihren Abschluss in einem Sumpfgebiet am Victoriasee, um den charismatischen Abu Markub, den „Vater des Schuhes“, zu suchen. Sönke hat unterwegs einige Chamäleonarten getroffen – dreizehn verschiedene gibt es in Uganda – und natürlich auch fotografiert. Wer also einen Abend mit nicht nur herpetologischen Eindrücken genießen möchte, ist bei der Regionalgruppe Mönchengladbach/Krefeld bestens aufgehoben.

Sönke Frahm: Uganda – Perle Afrikas
DGHT Regionalgruppe Mönchengladbach/Krefeld
Gaststätte Hubertuseck
Hubertusstraße 27
47877 Willich-Schiefbahn
Vortragsbeginn 19.30 Uhr[:en]

On Friday, 12 May 2023, Sönke Frahm will hold his presentation „Uganda – Pearl of Africa“ in Mönchengladbach/Krefeld. He will report on a trip to the East African country of Uganda, which is framed by South Sudan, the Democratic Republic of Congo, Rwanda, Tanzania and Kenya. The journey starts in Entebbe on Lake Victoria and from there to the Mitjanja District in search of snakes of the species Bitis and Atheris. Sönke then takes the visitor on a safari to the unique Queen Elisabeth National Park and for chimpanzee trekking in Kibale National Park. Afterwards, a visit to the famous mountain gorillas in Bwindi National Park is scheduled. The trip concludes in a swamp area at Lake Victoria to look for the charismatic Abu Markub, the „father of the shoe“. Sönke met several species of chameleons on the way – there are thirteen different ones in Uganda – and of course, photographed them. So if you want to enjoy an evening with not only herpetological impressions, the regional group Mönchengladbach/Krefeld is the place to be. The presentation is in German.

Sönke Frahm: Uganda – Perle Afrikas
DGHT Regional group Mönchengladbach/Krefeld
Gaststätte Hubertuseck
Hubertusstraße 27
47877 Willich-Schiefbahn
Lecture begins at 7.30 p.m.[:]

[:de]Vortrag in Münster über Uganda[:en]Presentation in Münster about Uganda[:]

[:de]Vortrag in Münster über Uganda[:en]Presentation in Münster about Uganda[:]

Reiseberichte Vorträge

[:de]

Am Freitag, 21. Oktober 2022, um 19 Uhr halt Sönke Frahm seinen Vortrag „Uganda –Perle Afrikas“ in Münster. Er berichtete dabei über eine Reise ins ostafrikanische Uganda, das eingerahmt wird vom Südsudan, der demokratischen Republik Kongo, Ruanda, Tansania und Kenia. Los geht es in Entebbe am Victoriasee und von dort in den Mitjanja District auf der Suche nach Schlangen der Gattungen Bitis und Atheris. Anschließend nimmt Sönke den Besucher mit auf Safari in den einzigartigen Queen Elisabeth Nationalpark und zum Schimpansentrekking in den Kibale Nationalpark. Danach steht eine Visite der berühmten Berggorillas im Bwindi Nationalpark an. Die Reise findet ihren Abschluss in einem Sumpfgebiet am Victoriasee, um den charismatischen Abu Markub, den „Vater des Schuhes“, zu suchen. Sönke hat unterwegs einige Chamäleonarten getroffen – dreizehn verschiedene gibt es in Uganda – und natürlich auch fotografiert. Wer also einen Abend mit nicht nur herpetologischen Eindrücken genießen möchte, ist in Münster bestens aufgehoben.

Sönke Frahm: Uganda – Perle Afrikas
DGHT Stadtgruppe Münster
Zooschule des Allwetterzoos
Sentruper Str. 315
48161 Münster
Einlass ab 18.30 Uhr, Vortragsbeginn 19 Uhr[:en]

On Friday, 21 October 2022, Sönke Frahm will hold his presentation „Uganda – pearl of Africa“ in Münster. He will report on a trip to the East African country of Uganda, which is framed by South Sudan, the Democratic Republic of Congo, Rwanda, Tanzania and Kenya. The journey starts in Entebbe on Lake Victoria and from there to the Mitjanja District in search of snakes of the species Bitis and Atheris. Sönke then takes the visitor on a safari to the unique Queen Elisabeth National Park and for chimpanzee trekking in Kibale National Park. Afterwards, a visit to the famous mountain gorillas in Bwindi National Park is scheduled. The trip concludes in a swamp area at Lake Victoria to look for the charismatic Abu Markub, the „father of the shoe“. Sönke met several species of chameleons on the way – there are thirteen different ones in Uganda – and of course, photographed them. So if you want to enjoy an evening with not only herpetological impressions, Münster is the place to be. The presentation is in German.

Sönke Frahm: Uganda – Perle Afrikas
DGHT Stadtgruppe Münster
Zooschule des Allwetterzoos
Sentruper Str. 315
48161 Münster
Admission is from 6.30 p.m., lecture begins at 7 p.m.[:]

[:de]Vortrag in Frankfurt über Uganda[:en]Presentation in Frankfurt about Uganda[:]

[:de]Vortrag in Frankfurt über Uganda[:en]Presentation in Frankfurt about Uganda[:]

Reiseberichte Vorträge

[:de]

Am kommenden Freitag, 19.08.2022, um 19 Uhr halt Sönke Frahm seinen Vortrag „Uganda –Perle Afrikas“ in Frankfurt am Main. Er berichtete dabei über eine Reise ins ostafrikanische Uganda, das eingerahmt wird vom Südsudan, der demokratischen Republik Kongo, Ruanda, Tansania und Kenia. Los geht es in Entebbe am Victoriasee und von dort in den Mitjanja District auf der Suche nach Schlangen der Gattungen Bitis und Atheris. Anschließend nimmt Sönke den Besucher mit auf Safari in den einzigartigen Queen Elisabeth Nationalpark und zum Schimpansentrekking in den Kibale Nationalpark. Danach steht eine Visite der berühmten Berggorillas im Bwindi Nationalpark an. Die Reise findet ihren Abschluss in einem Sumpfgebiet am Victoriasee, um den charismatischen Abu Markub, den „Vater des Schuhes“, zu suchen. Sönke hat unterwegs einige Chamäleonarten getroffen – dreizehn verschiedene gibt es in Uganda – und natürlich auch fotografiert. Wer also einen Abend mit nicht nur herpetologischen Eindrücken genießen möchte, ist in Frankfurt bestens aufgehoben.

Sönke Frahm: Uganda – Perle Afrikas
DGHT Stadtgruppe Frankfurt am Main
Zooschule des Zoo Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Einlass ab 18.30 Uhr, Vortragsbeginn 19 Uhr[:en]Next Friday, 19.08.2022, at 7 pm, Sönke Frahm will hold his presentation „Uganda – pearl of Africa“ in Frankfurt am Main. He will report on a trip to the East African country of Uganda, which is framed by South Sudan, the Democratic Republic of Congo, Rwanda, Tanzania and Kenya. The journey starts in Entebbe on Lake Victoria and from there to the Mitjanja District in search of snakes of the species Bitis and Atheris. Sönke then takes the visitor on a safari to the unique Queen Elisabeth National Park and for chimpanzee trekking in Kibale National Park. Afterwards, a visit to the famous mountain gorillas in Bwindi National Park is scheduled. The trip concludes in a swamp area at Lake Victoria to look for the charismatic Abu Markub, the „father of the shoe“. Sönke met several species of chameleons on the way – there are thirteen different ones in Uganda – and of course, photographed them. So if you want to enjoy an evening with not only herpetological impressions, Frankfurt is the place to be. The presentation is in German.

Sönke Frahm: Uganda – Perle Afrikas
DGHT Stadtgruppe Frankfurt am Main
Zooschule des Zoo Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Admission from 18:30, beginning of the presentation at 19 o’clock[:]

[:de]Fieldguide zu den Chamäleons in Uganda[:en]Fieldguide to the Chameleons in Uganda[:]

[:de]Fieldguide zu den Chamäleons in Uganda[:en]Fieldguide to the Chameleons in Uganda[:]

Bucherscheinungen

[:de]

Kinyongia tolleyae, Rwenzori, Uganda

Was lange währt, wird endlich gut. Schon 2019 hatten die beiden Biologen Dr. Daniel Hughes und Dr. Mathias Behangana einen Fieldguide zu den Chamäleons in Uganda angefertigt. Hughes arbeitet im Naturhistorischen Museum von Carnegie (Pittsburgh, Pennsylvania, USA), Behangana ist einer der führenden Herpetologen Ugandas. Doch die weltweite Coronapandemie versetzte das Projekt in eine unfreiwillige Pause. Erst jetzt konnten 4000 Exemplare des Fieldguides in Uganda verteilt werden.

Der kleine Fieldguide hat 64 Seiten und ist im Taschenformat zum praktischen Mitnehmen in Regenwald und Savanne konzipiert. Die Sprache des Fieldguides ist Englisch, was in Uganda neben Swahili offizielle Amtssprache ist. Der Fieldguide enthält alle 13 Chamäleonarten, die in dem ostafrikanischen Binnenstaat vorkommen. Jede Art wird mit Fotos der Chamäleons in ihrem Lebensraum, Verbreitungskarte und detaillierter Beschreibung vorgestellt. Außerdem gibt es ein kurzes Vorwort mit Hinweisen zu Chamäleons allgemein, beispielsweise dass sie entgegen lokaler Mythen harmlos für den Menschen und nützliche Fliegenfänger sind. Unterstützt wurde das Projekt von Uganda Wildlife Authority, Wildlife Conservation Society (WCS), NatureUganda und US Agency for International Development (USAID). Ein Interview mit Dr. Daniel Hughes wird in Kürze in der CHAMAELEO erscheinen.

A pocket guide to the Chameleons of Uganda
Mathias Behangana, Daniel F. Hughes
64 Seiten, Eigenverlag
englische Sprache
Das PDF ist hier zum kostenlosen Download erhältlich.[:en]

Kinyongia tolleyae, Rwenzori, Uganda

Good things come to those who wait. Already in 2019, the two biologists Dr Daniel Hughes and Dr Mathias Behangana had produced a field guide to the chameleons in Uganda. Hughes works at the Carnegie Museum of Natural History (Pittsburgh, Pennsylvania, USA), Behangana is one of Uganda’s leading herpetologists. But the worldwide corona pandemic put the project on an involuntary hiatus. Only now could 4000 copies of the field guide be distributed in Uganda.

The small field guide has 64 pages and is designed in a pocket format to be handy to take with you into the rainforest and savannah. The language of the field guide is English, which is the official language in Uganda along with Swahili. The field guide includes all 13 species of chameleons found in the landlocked East African country. Each species is presented with photos of the chameleons in their habitat, a distribution map and a detailed description. There is also a short preface with information on chameleons in general, for example, that, contrary to local myths, they are harmless to humans and useful flycatchers. The project was supported by Uganda Wildlife Authority, Wildlife Conservation Society (WCS), NatureUganda and US Agency for International Development (USAID. Ein Interview mit Dr. Daniel Hughes wird in Kürze in der CHAMAELEO erscheinen.

A pocket guide to the Chameleons of Uganda
Mathias Behangana, Daniel F. Hughes
64 pages, self-published
The PDF is available for free download here.[:]