[:de]Chamäleons in der Elaphe[:en]Chameleons in Elaphe magazine[:]

[:de]Chamäleons in der Elaphe[:en]Chameleons in Elaphe magazine[:]

Haltungsberichte Zeitungsartikel

[:de]

In der neuesten  Ausgabe der Elaphe, die DGHT-Mitglieder bereits im Dezember 2025 im Briefkasten hatten, ist das Titelthema endlich wieder einmal Chamäleons. AG-Mitglied Sophie Obermeier hat einen interessanten Artikel zu moralischen und ethischen Fragen der Chamäleonhaltung verfasst. Dazu gibt es einen Haltungsbericht des Seychellen-Tigerchamäleons, Archaius tigris, und einen Artikel über das Mayotte-Chamäleon, Furcifer polleni. Viel Spaß beim Schmökern!

[:en]

In the latest issue of Elaphe, which DGHT members received in their postboxes in December 2025, the cover story is finally about chameleons again. AG member Sophie Obermeier has written an interesting article on moral and ethical issues surrounding chameleon keeping. There is also a husbandry report on the Seychelles tiger chameleon, Archaius tigris, and an article on the Mayotte chameleon, Furcifer polleni. Enjoy reading!

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[:de]Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat kürzlich einen tollen, ausführlichen Artikel über AG-Mitglied Frank Glaw und seine Chamäleon-Forschung auf Madagaskar veröffentlicht. Es gibt auch etliche Videos von Timon Glaw, der ebenfalls auf der letzten Expedition dabei war, darunter einige unbeschriebene Chamäleon-Arten.

Hier geht’s zum Artikel.[:en]

The Frankfurter Allgemeine Zeitung recently published a great, detailed article about AG member Frank Glaw and his chameleon research in Madagascar. There are also several videos of Timon Glaw, who was also on the last expedition, including some undescribed chameleon species.

Click here for the article [German].

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[:de]

Die La Provincia hat einen Artikel zu Jemenchamäleons auf Gran Canaria veröffentlicht. Die Tiere sind seit mindestens 2016 dort in der freien Natur anzutreffen, aber eigentlich nicht dort heimisch. Mittels Absammeln versucht man, den unerwünschten Chamäleons beizukommen.

[:en]

La Provincia has published an article on Veiled Chameleons in Gran Canaria. The animals have been found in the wild there since at least 2016, but are not actually native. They are trying to get rid of the unwanted chameleons by collecting them.

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[:de]Chamäleons in der Mythologie[:en]Chameleons in mythology[:]

[:de]Chamäleons in der Mythologie[:en]Chameleons in mythology[:]

Allgemeines Zeitungsartikel

[:de]

Mit seinen unabhängig voneinander beweglichen Augen, der schießenden Zunge und der Fähigkeit zum Farbwechsel war das Chamäleon schon in der Antike Gegenstand von Aberglaube und Mythen – und ist es bis heute vielerorts geblieben. Ein jetzt erschienener Artikel von Prof. Dr. Wolfgang Böhme und Naturhistoriker Thore Koppetsch beschäftigt sich mit genau diesem Thema.

Der Inhalt reicht vom sogenannten Brooklyn-Papyrus, das ein nach wie vor ungeklärtes „Farben wechselndes“ Wesen der Antike beschrieb, bis zu skurrilen Ereignissen mit Muttermilch und Chamäleons im Gambia unserer Zeit. Der wohl älteste schriftliche Nachweis eines Chamäleons stammt aus Griechenland, von Aristoteles persönlich, der von 384 bis 322 vor Christus lebte. Auf das Griechische, geht vermutlich auch der Begriff Chamäleon selbst zurück: chamai und leon wurden zusammengesetzt zum „Erdlöwen“. Ganz unumstritten ist diese Deutung für die Herkunft des Wortes jedoch nicht. Der Artikel beschäftigt sich des Weiteren mit Aberglauben auf der Insel Samos, in Marokko, Tunesien, Togo, Benin, Kamerun sowie auf Madagaskar und der Nutzung von Chamäleons für Pseudomedizin und Okkultismus.

Chamäleons in der Mythologie der Völker
Wolfgang Böhme, Thore Koppetsch
Koenigiana 17, 2023, pp. 39-50
DOI: nicht vorhanden[:en]

With its independently moving eyes, shooting tongue and ability to change colour, the chameleon was already the subject of superstition and myths in ancient times – and has remained so in many places to this day. An article now published by Prof. Dr. Wolfgang Böhme and natural historian Thore Koppetsch deals with precisely this topic.

The content ranges from the so-called Brooklyn Papyrus, which described a still unexplained „colour-changing“ creature of antiquity, to bizarre events involving mother’s milk and chameleons in the Gambia of our time. Probably the oldest written record of a chameleon comes from Greece, from Aristotle himself, who lived from 384 to 322 BC. The term chameleon itself probably goes back to the Greek: chamai and leon were put together to form „earth lion“. However, this interpretation of the origin of the word is not entirely undisputed. The article also deals with superstitions on the island of Samos, in Morocco, Tunisia, Togo, Benin, Cameroon and Madagascar, and the use of chameleons for pseudo-medicine and occultism.

Chamäleons in der Mythologie der Völker
Wolfgang Böhme, Thore Koppetsch
Koenigiana 17, 2023, pp. 39-50
DOI: nicht vorhanden[:]

[:de]Haltung und Zucht von Parsons Chamäleons[:en]Keeping and breeding Parson’s Chameleons[:]

[:de]Haltung und Zucht von Parsons Chamäleons[:en]Keeping and breeding Parson’s Chameleons[:]

Haltungsberichte Zeitungsartikel

[:de]

Die Haltung und Zucht von Calumma parsonii parsonii ist in den letzten Jahren in Deutschland recht erfolgreich geworden. Es gibt regelmäßig Nachzuchten und auch die Haltung erfreut sich wachsender Beliebtheit. In der aktuellen Elaphe, der Zeitschrift der DGHT e.V., findet sich ein ausführlicher Haltungsbericht zu dieser schönen, großen Chamäleonart. Geschrieben wurde er von drei Mitgliedern der AG Chamäleons.

Sie halten ihre Tiere in selbst gebauten Terrarien aus Aluminiumprofilen und Forex mit komplett belüftetem Deckel, Tür sowie einer vollständigen Seitenfläche oder in großzügigen Wintergärten. Lebende Pflanzen sorgen für ausreichend Deckungsmöglichkeiten. Beide Geschlechter werden einzeln gehalten. Beleuchtet wird mit Metalldampflampen von Reptiles Expert, Arcadia-UV-B-Röhren und HQIs. Die Beleuchtungszeit lieg im Sommer wie im Winter bei 10 bis 12 Stunden. Das enorme Trinkbedürfnis der Art wird über tägliches manuelles Tränken von Hand gestillt. Zusätzlich wird eher sparsam gefüttert mit nur einem adulten Futtertier, z.B. einer Heuschrecke, pro Chamäleon und Tag (oder dem Äquivalent mehrerer kleinerer Futtertiere). Eine kühlere Winterruhe, die die Trockenzeit auf Madagaskar imitiert, sorgt für eine höhere Lebenserwartung und wird daher von den Autoren empfohlen.

Die Verpaarung erfolgt im deutschen Hochsommer von Juli bis August. Die Chamäleons werden für wenige Tage zusammengesetzt, bis erfolgreiche Paarungen stattgefunden haben. Die Weibchen sind vier bis sechs Monate trächtig. Zwischen Ende Dezember und Anfang Februar gräbt das Weibchen eine längliche Röhre in die Erde und legt 20 bis 69 Eier.

Die Inkubation der Eier erfolgt auf Perlite bei 23 bis 24°C. Wöchentlich werden die Eier mit destilliertem Wasser beträufelt. Jeweils im Februar wird eine Diapause ohne weitere Wasserzufuhr bei 13 bis 14°C durchgeführt. Die Jungtiere schlüpfen nach 15 bis 24 Monaten und werden anschließend einzeln aufgezogen. Das Geschlecht lässt sich sicher leider erst im Alter von 9 bis 12 Monaten bestimmen.

Insgesamt ein sehr eingehender Artikel mit vielen Informationen für Chamäleonfreunde, die sich für die Haltung dieser tollen Art interessieren oder noch den ein oder anderen Tipp für die Zucht suchen. Zusätzlich geht der Artikel auf die Verbreitung und den Lebensraum der verschiedenen Farbvarianten von Calumma parsonii parsonii auf Madagaskar ein.

Parsons-Chamäleons (Calumma parsonii parsonii) – Die sanften Riesen Madagaskars
Alexandra Laube, Andreas Augustin und Thorsten Negro
Elaphe 3, 2023, pp. 12-25

Foto: Schlupf eines Parsons Chamäleons, fotografiert von Alex Laube

 [:en]

The keeping and breeding of Calumma parsonii parsonii has become quite successful in Germany in recent years. There are regular offspring and keeping is also becoming increasingly popular. In the current issue of Elaphe, the magazine of the DGHT e.V., there is a detailed report on keeping this beautiful, large chameleon species. It was written by three members of the AG Chamäleons.

They keep their animals in self-built terrariums made of aluminium profiles and Forex with a completely ventilated lid, and door as well as a full side area or in spacious winter gardens. Living plants provide sufficient cover. Both sexes are kept individually. Lighting is provided by Reptiles Expert metal halide lamps, Arcadia UV-B tubes, and HQIs. The lighting time is 10 to 12 hours in summer and winter. The enormous drinking needs of the species are satisfied by daily manual watering. In addition, feeding is rather sparse with only one adult food animal, e.g. a grasshopper, per chameleon per day (or the equivalent of several smaller food animals). A cooler winter hibernation, imitating the dry season in Madagascar, ensures a higher life expectancy and is therefore recommended by the authors.

Mating takes place in the German midsummer from July to August. The chameleons are put together for a few days until successful matings have taken place. The females are pregnant for four to six months. Between late December and early February, the female digs an elongated tube into the ground and lays 20 to 69 eggs. The incubation of the eggs takes place on perlite at 23 to 24°C. Weekly the eggs are sprinkled with distilled water. In February, a diapause is carried out at 13 to 14°C without further water supply. The young hatch after 15 to 24 months and are then raised individually. Unfortunately, the sex can only be determined at the age of 9 to 12 months.

All in all, this is a very detailed article with a lot of information for chameleon lovers who are interested in keeping this great species or are looking for one or two tips for breeding. In addition, the article discusses the distribution and habitat of the different colour varieties of Calumma parsonii parsonii on Madagascar.

Parsons-Chamäleons (Calumma parsonii parsonii) – Madagascar’s Gentle Giants
Alexandra Laube, Andreas Augustin und Thorsten Negro
Elaphe 3, 2023, pp. 12-25

Foto: Schlupf eines Parsons Chamäleons, fotografiert von Alex Laube

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[:de]Pantherchamäleons auf Madagaskar[:en]Panther chameleons in Madagascar[:]

[:de]Pantherchamäleons auf Madagaskar[:en]Panther chameleons in Madagascar[:]

Allgemeines Verbreitung Zeitungsartikel

[:de]

In der alle zwei Monate erscheinenden Zeitschrift der DGHT e.V., der Elaphe, ist aktuell ein schöner Artikel zu den Pantherchamäleons Madagaskars erschienen. Geschrieben wurde er von zwei Mitgliedern der AG Chamäleons, die regelmäßig auf die Insel reisen.

Der Artikel beschreibt in Wort und Bild das Verbreitungsgebiet der Pantherchamäleonsa auf Madagaskar, das sich über die nördliche Hälfte der Insel erstreckt, genauer von einigen Kilometern südlich des Örtchens Ankaramibe im Nordwesten bis über den Norden Madagaskars und an der Ostküste herunter bis rund 90 km südlich der Hafenstadt Toamasina. Die Chamäleons kommen dabei vor allem in Sekundärvegetation in offenen Landschaften vor, aber auch in Kakaoplantagen, verwilderten Gärten und Regenwäldern vor.

Der Lebenszyklus der Pantherchamäleons auf Madagaskar wird vor allem von der Regenzeit zwischen November und März bestimmt. Die Chamäleons paaren sich während dieser Zeit. Die Weibchen legen nach 30 bis 40 Tagen zwischen 11 und 35 Eier in ein selbst gegrabenes Nest. Die Jungtiere schlüpfen erst in der nächsten Regenzeit.

Besonders ausführlich geht der Artikel auf die verschiedenen Lokalformen, das je nach Ort unterschiedliche farbliche Aussehen der männlichen Pantherchamäleons, ein. Die Autoren zählen aktuell über 30 verschiedene Lokalformen auf Madagaskar, die durch natürliche Barrieren wie Flüsse voneinandere getrennt vorkommen. Wahrscheinlich gibt es aber noch deutlich mehr, sie sind nur noch nicht alle entdeckt.

Pantherchamäleons (Furcifer pardalis) – Meister der Farben
Thorsten Negro und Alexandra Laube
Elaphe 3, 2023, pp. 12-25

Foto: Pantherchamäleon der Lokalform Ambanja auf Madagaskar, fotografiert von Thorsten Negro

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In the bi-monthly magazine of the DGHT e.V., the Elaphe, a nice article on the panther chameleons of Madagascar has been published. It was written by two members of the AG Chamäleons who regularly travel to the island.

The article describes in words and pictures the distribution area of the panther chameleons on Madagascar, which extends over the northern half of the island, more precisely from a few kilometres south of the village of Ankaramibe in the northwest to the north of Madagascar and down the east coast to about 90 km south of the port city of Toamasina. The chameleons are found mainly in secondary vegetation in open landscapes, but also in cocoa plantations, overgrown gardens and rainforests.

The life cycle of the panther chameleons in Madagascar is mainly determined by the rainy season between November and March. The chameleons mate during this time. After 30 to 40 days, the females lay between 11 and 35 eggs in a nest they have dug themselves. The young hatch only in the next rainy season.

The article goes into particular detail about the different local forms, the different colour appearance of the male panther chameleons depending on the location. The authors currently count more than 30 different local forms on Madagascar, which are separated from each other by natural barriers such as rivers. There are probably many more, but not all of them have been discovered yet.

Pantherchamäleons (Furcifer pardalis) – Meister der Farben
Thorsten Negro and Alexandra Laube
Elaphe 3, 2023, pp. 12-25

Photo: Panther chameleon of the local form Ambanja on Madagascar, photographed by Thorsten Negro.

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[:de]

Nachdem Ende letzten Jahres ganze sechs neue Arten der Gattung Rhampholeon in Tansania beschrieben wurden, widmet sich Mongabay dem Thema in einem ausführlichen Artikel.

[:en]

After a whole six new species of the genus Rhampholeon were described in Tanzania at the end of last year, Mongabay devotes a detailed article to the topic.

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Heute ist ein netter Artikel über Dreihornchamäleons in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Hier könnt ihr ihn lesen.