Vortrag in Landau über Madagaskar

Vortrag in Landau über Madagaskar

Reiseberichte Vorträge

Am Samstag, den 21.03.2026, wird Patrick Schönecker einen reich bebilderten Vortrag über Madagaskar halten. Und Chamäleons werden nicht zu kurz kommen!

Seit 25 Jahren bereist Patrick Schönecker die Insel Madagaskar und hat dabei zahlreiche Lebensräume quer durch das Land erkundet. In den letzten Jahren richteten sich seine Reisen verstärkt auf die feuchten und halbtrockenen Regionen – mit besonderem Fokus auf die Arten-Hotspots sowie die letzten verbliebenen Regen- und Trockenwaldgebiete. Entstanden ist ein Vortrag, der mit eindrucksvollen Naturaufnahmen die außergewöhnliche Artenvielfalt Madagaskars dokumentiert und insbesondere die faszinierende Herpetofauna in den Mittelpunkt stellt.

Im Zentrum des Vortrags stehen zwei naturräumlich recht gegensätzliche Gebiete: Zum einen der Regenwaldgürtel rund um Andasibe, in dem ein Verbund staatlicher und privater Schutzgebiete die Durchwanderbarkeit des östlichen Hochlands gewährleistet. Zum anderen die Waldreste im Norden der Insel, deren kalksteinreiche Landschaften eine Vielzahl lokaler Mikrohabitate und Endemiten hervorgebracht haben.

Obwohl der Fokus auf der Herpetofauna liegt, lässt unser Referent auch die enorme Vielfalt endemischer Säugetiere, Insekten und Pflanzen nicht außer Acht – und lädt seine Zuhörer zu einem eindrucksvollen Streifzug durch die bedrohten Naturparadiese einer der einzigartigsten Inseln unseres Planeten ein.

Patrick Schönecker Madagaskars faszinierende Reptilien- und Amphibienwelt – Einblicke in die Artenvielfalt der Hotspots im zentralen Hochland und Norden der Insel 
DGHT Regionalgruppe Kurpfalz
Reptilium Landau
Werner-Heisenberg-Straße 1
76829 Landau in der Pfalz
Vortragsbeginn 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr

Foto: Calumma parsonii parsonii, fotografiert von Patrick Schönecker

Vorkommen des kleinsten Chamäleons der Welt (Madagaskar)

Vorkommen des kleinsten Chamäleons der Welt (Madagaskar)

Beobachtungen Wissenschaft

Das aktuell kleinste Chamäleon der Welt wurde vor wenigen Jahren in Sorata im Norden Madagaskars entdeckt. Der Wald von Sorata gehört zum Korridor Marojejy-Anjanaharibe Süd-Tsaratanana, einem Gebiet von fragmentierten Waldresten zwischen den genannten großen Nationalparks und dem Réserve Naturelle Intégrale. Er wird derzeit vom WWF in Zusammenarbeit mit einer lokalen Organisation namens Ambodimandresy Miaro ny Ala verwaltet.

Wissenschaftler der Universitäten von Antsiranana und Antananarivo haben nun in Sorata die Bestandsdichte von Brookesia nana untersucht. 14 Tage lang suchten sie während der Regenzeit nachts entlang 14 je 150 m langer Transekte nach den kleinen Chamäleons.

Insgesamt fanden die Wissenschaftler 0,33 Individuen pro 100 m. Konkret bedeutet das, dass auf 2100 m Transekt nur sieben Brookesia nana überhaupt gefunden wurden. Die Weibchen waren etwas größer als die Männchen. Alle Chamäleons wurden auf sehr niedrigen Pflanzen schlafend gefunden, im Schnitt nur 7 cm über dem Boden.

Das niedrige Vorkommen macht weitere Studien in weiteren Wäldern des COMATSA-Korridors notwendig, um die exakte Verbreitung von Brookesia nana herauszufinden. Interessant ist außerdem, dass Brookesia nana offenbar seltene vorzukommen scheint als andere Arten der minima-Gruppe und damit möglicherweise eine höhere Gefährdung der Art vorliegt.

A brief overview of the natural history of the recently described, miniaturised leaf chameleon, Brookesia nana Glaw et al., 2021, from Sorata Forest, northeastern Madagascar
Jeanneney Rabearivony, Andriatsitohaina Ranaivojaona, Asmeralie Willian, Crispin Jaohasy, Moussaïna Jao, Achille P. Raselimanana
Herpetology Notes 19, 2026: 123-128.
DOI: nicht verfügbar
Kostenloser Download des Artikels

Foto: Brookesia nana, die in der genannten Studie gefunden wurden, fotografiert von Asmeralie William

Chamäleons in Namoroka (Madagaskar)

Chamäleons in Namoroka (Madagaskar)

Verbreitung Wissenschaft

Die Tsingy de Namoroka liegen im heißen Westen Madagaskars. Sie bestehen aus nadelspitzem Karstgestein mit Grotten darunter und umgeben von Trockenwaldfragmenten. Obwohl die Tsingy inzwischen ein Nationalpark sind, ist der Zugang mangels jeglicher Infrastruktur und Wegen bisher nur äußerst schwierig und während der Regenzeit sogar überhaupt nicht möglich.

Die Wissenschaftler führten an drei verschiedenen Orten innerhalb des Nationalparks Übersichtsstudien durch. Dazu nutzten sie jeweils drei 1000 bis 1500 m Transektlinien an jedem Ort und Grubenfallen. Zusätzlich wurden spezielle Lebensräume wie Grotten gezielt aufgesucht.

Insgesamt wurden 57 Tierarten in Namoroka nachgewiesen werden, davon 41 Reptilienarten. An allen drei untersuchten Standorten konnten Brookesia brygooi, Furcifer angeli und Furcifer oustaleti nachgewiesen werden. Das in Namoroka endemische Brookesia bonsi dagegen konnte nur an einem einzigen Standort gefunden werden. Es handelt sich dabei um ein 87 m „hoch“ gelegenes Gebiet mit Bäumen zwischen 6 und 15 m Höhe und relativ offenem Blätterdach. Das Gebiet zeichnet sich durch dichtes, nahezu undurchdringbares Unterholz vor allem in feuchten, felsigen Schluchten zwischen den Tsingy aus.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass Brandrodung und daraus resultierende, unkontrollierbare Buschfeuer nach wie vor ein großes Risiko für die Lebensräume der Tiere in Namoroka darstellt. Auch Holzschlag sowie das Ernten wilden Honigs, wilden Wurzelknollen und Heilpflanzen sorgt dafür, dass die Lebensräume des Nationalparks gestört werden. Auch Zebus werden zum Weiden in den Nationalpark getrieben. Der tatsächliche Schutz des Gebiets ist auf Grund der ablegenen Lage und der hohen Armut der Bevölkerung vor Ort sehr schwierig.

Aperçu des amphibiens et des reptiles du Parc National de Namoroka: Diversité biologique, intérêt biogéographique et représentativité en matière de conservation
Hajaniaina Rasoloarison, Bernard Ranriamahatantsoa, Nirhy Rabibisoa, Christopher J. Raxworthy
Malagasy Nature 2026, 20: 30-46.
DOI: nicht verfügbar
Kostenloser Download des Artikels

Foto: Brookesia bonsi in Namoroka, aus der genannten Publikation

Chamäleons als moralische Instanz

Chamäleons als moralische Instanz

Beobachtungen

Obwohl die Gegend um Maroantsetra im Norden Madagaskars sich größtenteils zum Christentum bekennt, ist der Ahnenkult nach wie vor weit verbreitet. Dazu gehören auch heilige Tiere, Orte, Ver- oder Gebote sowie über Generationen überlieferte Tabus. Ein Theologe hat nun untersucht, was es in der Umgebung des Masoala Nationalparks mit dem sogenannten hiaña auf sich hat.

Er befragte dazu innerhalb dreier Monate 20 Personen im Alter zwischen 12 und über 60 Jahren aus Maroantsetra. Elf männliche und neun weibliche Personen, alle aus der Volksgruppe der Betsimisaraka, nahmen an der Befragung teil. Zusätzlich beobachtete der Theologe Interaktionen mit Chamäleons in und um Maroantsetra.

Die Befragten gaben an, dass Chamäleons in der Gegend bevorzugt amboalava, übersetzt langer Hund, genannt werden. In anderen Regionen Madagaskars werden überwiegend die Begriffe tanalahy und tarondro genutzt, bei den Betsimisaraka aus Maroantsetra finden diese weniger Anwendung.

Unter hiaña verstanden die Befragten eine spirituelle, gottgegebene Kraft, die vor allem Chamäleons, aber auch besonderen Orten innewohnt. In Maroantsetra soll besonders das Pantherchamäleon (Furcifer pardalis) hiaña besitzen, vermutlich weil man es mit am häufigsten antrifft. Andere Befragte gaben an, dass Chamäleons sogar als eine Art moralische Instanz fungieren, durch die die Ahnen die Belange der Lebenden steuern.

Alle Befragten gaben an, dass das Verletzen eines Chamäleons negative Konsequenzen seitens der Ahnen nach sich zöge. Wie diese Konsequenzen allerdings aussehen, unterschied sich erheblich zwischen den Antworten der verschiedenen Personen. Eine Person berichtete, verletzte ein Mensch ein Chamäleon, werde dem Menschen die gleiche Verletzung widerfahren. Das verletzte hiaña müsse ähnlich eines Fluchs sodann durch das Ritual eines traditionellen Heilers wieder kuriert werden. Eine Person erzählte, dass er ein Chamäleon verletzt und danach selbst an starken Schmerzen gelitten habe. Erst, als er das verletzte Chamäleon tötete, hörten die Schmerzen auf. Eine andere Person berichtete, ihr Kind sei nach dem unbeabsichtigten Töten eines Chamäleons selbst verstorben. Es gibt also keine einheitliche Deutung des hiaña, sondern vielmehr individuelle Geschichten, die mit dem hiaña im Nachhinein verwoben und passend gedeutet werden.

Mehrere Befragte gaben an, dass Chamäleons zwar über hiaña verfügten, es einem gläubigen Christen aber nichts anhaben könne, da der christliche Glaube über dem althergebrachten Ahnenkult stehe. Interessanterweise gaben vor allem die jüngeren Menschen in den Interviews an, dass Chamäleons wichtige und eher friedlich gesinnte Lebewesen seien. Sie assoziierten die Tiere nicht negativ mit hiaña. Mehrere Jungen gaben an, bereits ohne negative Konsequenzen mit Chamäleons interagiert zu haben.

Hiaña as a moral-ecological system: Chameleons, sacred potency, and human-animal relations in Maroantsetra, Madagascar
Olivier Randrianjaka
Preprint
DOI: 10.13140/RG.2.2.30826.38088
Kostenloser Download des Artikels

Foto: Furcifer pardalis in Maroantsetra, fotografiert von Alex Negro

Online Vortrag über Herpetologie in Südafrika

Online Vortrag über Herpetologie in Südafrika

Vorträge Webinare Wissenschaft

Am Mittwoch, den 11.02.2026, wird Wade Stanton-Jones einen online Vortrag über seine Forschung in Südafrika halten.

Wade ist der neue Vertreter für Studierende und Nachwuchswissenschaftler der Herpetological Association of Africa (HAA). Er wird über seine bisherigen und aktuelle Forschungsarbeiten sprechen und darüber informieren, was Studierende und Nachwuchswissenschaftler in den nächsten Monaten erwartet. Wade hat bisher vor allem am Riesen-Gürtelschweif Smaug giganteus geforscht. Weitere seiner Arbeiten beschäftigten sich jedoch auch intensiv mit den Zwergchamäleons der Gattung Bradypodion, von denen es in Südafrika mehrere Arten gibt. Bitte meldet euch bei Interesse am Vortrag über diesen Link zur Teilnahme an. Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos.

Wade Stanton-Jones A brief journey in African Herpetology: Community, Research, and the road ahead
Online Webinar
Vortragsbeginn 17.00 Uhr (Achtung Zeitverschiebung! In Johannisburg ist es dann 18 Uhr wie in der Vortragsankündigung angegeben.)

Vortrag in Dortmund über Kenia

Vortrag in Dortmund über Kenia

Reiseberichte Vorträge

Am Freitag, den 06.02.2026, wird Rolf Mätzkow einen reich bebilderten Vortrag über eine spannende Reise in Kenia halten. Und Chamäleons werden nicht zu kurz kommen!

Kenia lockt nicht nur mit einer hohen Artenvielfalt, sondern auch mit ganz unterschiedlichen Landschaftstypen. Die kleine herpetologische Rundreise führt die Zuschauer über Naivasha in den Kakamega Regenwald, dem einzigen tropischen kenianischen (Tiefland-) Regenwald. Auf der Weiterfahrt laden die chamäleonreichen Höhen von Njoro zu einem Stop ein, bevor die Reise in den Mount Kenia Nationalpark führt – nicht nur der Chamäleons wegen. Natürlich darf bei der Rundreise die Savannenlandschaft nicht fehlen und so fügt sich der Tsavo Nationalpark mit Schlangen, Echsen und Schildkröten nahtlos in unser Tourkonzept ein. Der Besuch der Küstenlandschaft von Watamu, wo wir zu guter Letzt Korallenskinke kennlernen dürfen, bildet schließlich den harmonischen Ausklang der kleinen Rundreise.

Rolf Mätzkow Kenia – eine herpetologische Rundreise
DGHT Stadtgruppe Dortmund
Restaurant Olympia – Zur alten Post
Im alten Dorf 2
59192 Bergkamen
Vortragsbeginn 19.30 Uhr

Fotos: Collage von Rolf Mätzkow zum Vortrag

Chamaeleo africanus in Griechenland außerhalb Pylos nachgewiesen

Chamaeleo africanus in Griechenland außerhalb Pylos nachgewiesen

Verbreitung Wissenschaft

Dass Chamaeleo africanus in der Lagune von Gialova, Region Pylos (Griechenland) vorkommt, ist inzwischen lange bekannt. Es unterscheidet sich nicht nur optisch, sondern auch genetisch von den im südlichen Europa relativ weit verbreiteten Chamaeleo chameleon. Sporadische Berichte von weiteren Vorkommen von Chamaeleo africanus in Griechenland gibt es immer wieder, bisher fehlte jedoch ein wissenschaftlicher Nachweis der Art in anderen Gebieten als Pylos.

Wissenschaftler haben nun eine zweite Population der Art identifiziert. Sie konnten mindestens sieben Individuen der Art rund 130 km nördlich der Gialova-Laguna auf dem Peloponnes finden. Die Chamäleons leben in einem Natura 2000-Gebiet namens Limnothalassa Kalogrias /Dasos Strogylias Kai Elos Lamias. Ein Jungtier wurde per Backenabstrich beprobt, um genetisch die Art Chamaeleo africanus zu bestätigen.

Genetic evidence for the presence of Chamaeleo africanus in Greece outside the Pylos region
Erika Lego, Maria Koutsokali, Michael Valachas
Conservation Genetics Resourecs 18(5), 2026
DOI: 0.1007/s12686-026-01409-w
Kostenlose Vorschau des Artikels

Foto: Chamaeleo africanus, fotografiert von Benny Trapp, CC BY-SA 3.0

Vorkommen des Lappenchamäleons im Norden Mosambiks

Vorkommen des Lappenchamäleons im Norden Mosambiks

Verbreitung Wissenschaft

Wissenschaftler haben kürzlich nach Reptilien in der Gemeinde Mocuba im Norden Mosambiks gesucht, um die vorkommenden Arten zu inventarisieren. Sie untersuchten dabei einen sogenannten Miombo-Trockenwald (eine Art weitständige Waldsavanne mit kaum Unterholz) sowie einen nahe gelegenen Granitfelsen namens Mount Morué, der nur insgesamt 361 m hoch ist.

Während mehrerer Monate in der Regen- und Trockenzeit wurde für jeweils sieben Tage (insgesamt 42) beide Habitate durchsucht. Die Wissenschaftler nutzten Grubenfallen und suchten mit dem bloßen Auge tagsüber entlang festgelegter Transekte. Reptilien wurden an Hand vorhandener Field Guides und mit Hilfe von Experten identifiziert. Zusätzlich wurden einige Tiere getötet und der Sammlung der Universtität Zambezi zugeführt.

Insgesamt wurden 23 verschiedene Reptilienarten beobachtet. Chamaeleo dilepis wurde sechs Mal gefunden. Alle Chamäleons wurden im Miombo woodland gefunden und kein einziges Chamäleon auf dem Granitfelsen Mount Morué. Zwei Chamäleons befanden sich zwei gerade auf Beutesuche, zwei andere befanden sich noch in Schlafposition bei Fund am frühen Morgen. Ein weiteres Lappenchamäleon war in einer Grubenfalle gelandet. Die Art ist in Mosambik bereits von vielen Funden bekannt. Von Mocuba standen Funde bisher jedoch noch aus.

Beyond the asymptote: a near-complete reptile inventory in the Miombo woodland and on Mount Morué, Mocuba Municipality, with a major range extension for the lizard Nucras boulengeri Neumann, 1900
Avelino R. Miguel, Berta I. Sitole, Nando A.M. Calonga, Celso H. Duarte, Dolescêncio Armando, Célia J.A. Nanvonamuquitxo, Hinrich Kaiser
Herpetology Notes 18: 1051-1071.
DOI: unbekannt
Kostenloser Download des Artikels

Foto: Chamaeleo dilepis an einer Fundstelle in den Miombo Woodlands, fotografiert von Miguel Avelino

Vortrag in Münster über Madagaskars Chamäleons

Vortrag in Münster über Madagaskars Chamäleons

Reiseberichte Vorträge Wissenschaft

Die DGHT Münster startet ebenfalls mit vielen Chamäleons ins neue Jahr. Am Freitag, den 16.01.2026, wird Philip-Sebastian Gehring einen ausführlichen Vortrag über Madagaskar und seine vielen Chamäleons halten.

Madagaskar beherbergt nahezu die Hälfte aller weltweit bekannten Chamäleonarten, die allesamt ausschließlich auf dieser Insel vorkommen. Diese außergewöhnliche Vielfalt macht die Chamäleons Madagaskars zu einem bedeutenden Forschungsobjekt für die Wissenschaft, da sie einzigartige Einblicke in die Mechanismen von Evolution und Anpassung bieten. In den vergangenen 20 Jahren haben zahlreiche Studien und neue Entdeckungen unser Verständnis der Artenvielfalt und der evolutionären Prozesse innerhalb dieser Echsengruppe maßgeblich erweitert. Besonders die Identifikation und Beschreibung neuer Arten sowie die Untersuchung ihrer genetischen Unterschiede haben zentrale Erkenntnisse zur Entstehung und Differenzierung von Arten geliefert. Im Vortrag wird ein umfassender Überblick über diese Forschungsarbeiten gegeben und der aktuelle Stand zur Erforschung der madagassischen Chamäleons anschaulich präsentiert.

Dr. Philip-Sebastian Gehring Evolution und Diversität der Chamäleons Madagaskars – Neues aus der Forschung
DGHT Stadtgruppe Münster
Zooschule des Allwetterzoos Münster
Sentruper Straße 315
48161 Münster
Vortragsbeginn 19.00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr über den Haupteingang des Zoos

Fotos: kleine Calumma-Art auf Madagaskar, fotografiert von Philip-Sebastian Gehring

Chamäleons in der Elaphe

Chamäleons in der Elaphe

Haltungsberichte Zeitungsartikel

In der neuesten  Ausgabe der Elaphe, die DGHT-Mitglieder bereits im Dezember 2025 im Briefkasten hatten, ist das Titelthema endlich wieder einmal Chamäleons. AG-Mitglied Sophie Obermeier hat einen interessanten Artikel zu moralischen und ethischen Fragen der Chamäleonhaltung verfasst. Dazu gibt es einen Haltungsbericht des Seychellen-Tigerchamäleons, Archaius tigris, und einen Artikel über das Mayotte-Chamäleon, Furcifer polleni. Viel Spaß beim Schmökern!