Vortrag in Frankfurt über Madagaskar

Vortrag in Frankfurt über Madagaskar

Reiseberichte Vorträge Wissenschaft

Die DGHT Frankfurt startet mit einem Highlight in das neue Jahr. Aufgrund eines Heimatbesuchs haben sie das große Glück, Rainer Dolch von der Association Mitsinjo in Andasibe, Madagaskar, begrüßen zu können. Am Freitag, den 09.01.2026, wird er einen ausführlichen Vortrag über Madagaskar und seine herpetologische Vielfalt halten.

Madagaskars Amphibien und Reptilien bewohnen die verschiedensten Lebensräume, von Tieflandegenwäldern über die höchsten Berggipfel zu Karstgebieten, Trockenwäldern und einzigartigen Halbwüsten. Die lange Isolation Madagaskars nach dem Zerfall des Urkontinents Gondwana, seine Geographie und die enorme Vielfalt seiner Lebensräume hat evolutive Prozesse befördert, die zahlreiche endemische Arten von Amphibien und Reptilien hervorgebracht haben. Viele dieser Taxa kommen allopatrisch und mikroendemisch vor, sie sind also auf sehr kleine eng begrenzte Gebiete beschränkt. So haben endemische Familien wie die Madagaskarfrösche (Mantellidae), die Madagaskarnattern (Pseudoxyrhophiidae) und die Madagaskarleguane (Opluridae) jeweils große Radiationen erfahren. Eine große Vielfalt beinloser Skinke sowie einige der seltensten Schildkröten der Welt gehören ebenfalls zur außergewöhnlichen Herpetofauna der Insel. Schließlich ist Madagaskar ein Hotspot der Chamäleondiversität, insbesondere in der Chamäleongattung Calumma sind erst in jüngster Zeit viele kryptische Arten beschrieben worden, die zwar äußerlich fast identisch aussehen, aber genetisch so verschieden sind, dass sie sich nicht mehr miteinander fortpflanzen können. Viele der in Madagaskar heimischen Amphibien und Reptilien und die von ihnen bewohnten Habitate werden ebenso vorgestellt wie Bedrohungen und Maßnahmen zu ihrem Schutz.

Dr. Rainer Dolch Mikroendemismus, kryptische Arten, faszinierende Vielfalt: Eine Tour d’Horizon durch die Herpetofauna Madagaskars
DGHT Stadtgruppe Frankfurt
Zooschule des Zoo Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Vortragsbeginn 19.00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr über das Ausgangstor am Haupteingang Alfred-Brehm-Platz (Tor zwischen Zoo-Shop und Zoogesellschaftshaus)

Fotos: herpetologische Vielfalt Madagaskars, fotografiert von Rainer Dolch

Calumma-Arten in drei Hochlandwäldern Madagaskars

Calumma-Arten in drei Hochlandwäldern Madagaskars

Wissenschaft

Biologen der Universität Antananarivo haben kürzlich untersucht, wie sich die verschiedenen Lebensräume auf das Vorhandensein von vier Calumma-Arten auf Madagaskar auswirken. Als Studiengebiete wählten sie das Spezialreservat Ambohitantely, verwaltet von Madagascar National Parks, sowie zwei Wälder im Korridor von Anjozorobe-Angavo: Anorana, offiziell nicht als Schutzgebiet deklariert und von lokalen Gemeinschaften verwaltet, und Antsahabe unter der Führung der NGO Fanamby. Die drei Studiengebiete deckten dabei von intaktem Regenwald bis zu Waldfragmenten mit vor allem jungen Bäumen verschiedenste Waldtypen ab, darunter auch Flächen nach Brandrodung. Alle drei Gebiete liegen im nördlichen Hochland Madagaskars.

Innerhalb der Trocken- und Regenzeiten zweier Jahre suchten die Biologen entlang 50 m langer Transekte (pro Ort je 14 Transekte mit je 3 parallel verlaufenden Linien) nach Chamäleons. Die Suchen wurden jeweils zu zweit nachts mit Taschenlampen durchgeführt. Jedes gefundene Chamäleon wurde artbestimmt, vermessen und verschiedene Daten zum Fundort aufgenommen. Zusätzlich wurden 16 botanische Transekte über je 100 m Länge genutzt, um Daten zum umgebenden Lebensraum zu sammeln.

Die Ergebnisse einzelner Transekte mussten aus der Auswertung entfernt werden, da in ihrer Nähe zeitnah zu den Suchnächten Brandrodung erfolgte und ein Einfluss auf die Tiere nicht ausgeschlossen werden konnte. Insgesamt konnten dadurch noch 32 Transekte ausgewertet werden.

Grundlegend wurden erst einmal sowohl Calumma gastrotaenia als auch Calumma globifer, Calumma crypticum und Chamäleons der Calumma nasutum-Gruppe an allen drei Studiengebieten gefunden. Am häufigsten wurde mit weitem Abstand Calumma gastrotaenia entdeckt.  Generell konnten wie erwartet deutlich mehr Chamäleons während der Regenzeit als während der Trockenzeit entdeckt werden, darunter vor allem mehr Schlüpflinge. An allen drei Orten waren zu allen Jahreszeiten mehr Weibchen als Männchen zu finden. In ungestörtem, intaktem Regenwald waren mehr Chamäleons unterwegs als in zerstörten Gebieten. Neben den gesuchten Calumma-Arten konnten auch Brookesia ramanantsoai, Brookesia thieli und Furcifer willsii entdeckt werden.

Zwischen Regen- und Trockenzeit konnten keine Unterschiede in der bevorzugten Höhe der zum Schlafen genutzten Plätze gefunden werden. Insgesamt nutzten die Chamäleons eine sehr hohe Bandbreite an Vegetation zum Schlafen. Schlüpflinge und Jungtiere nutzten allgemein schmalere und höher gelegene Schlafplätze als adulte Chamäleons.

Die höchste Populationsdichte von Calumma globifer fand sich in Anorana mit 88 Individuen pro Hektar. Im Durchschnitt schliefen die Tiere dieser Art zwischen 0,5 und 5 m Höhe und fast 40% saß dabei auf Lianen. Jungtiere konnten ab und an auf Bambus, Drachenbäumen (Dracaena ssp.) und Steineiben (Podocarpus madagascariensis). Calumma gastrotaenia und Calumma globifer bevorzugten Lebensräume mit großen Bäumen und dichterem Bewuchs zwischen 2 und 4 m Höhe. Calumma globifer bewohnte vor allem Lebensräume mit geschlossenem Blätterdach.

Die höchste Populationsdichte von Calumma gastrotaenia fand sich in Ambohitantely mit 60 Individuen pro Hektar. Die Art war vor allem in Unterholz mit Bambus, Farnen, Pflanzen mit länglichen Blättern und Gräsern vertreten. Dabei fiel auf, dass über 30% der Schlafplätze Bambus waren. Insgesamt schien die Art besser als die anderen mit zerstörtem Lebensraum zurecht zu kommen.

Die höchste Populationsdichte der Calumma nasutum-Gruppe fand sich in Ambohitantely mit 61 Individuen pro Hektar. Sie kamen vergleichsweise häufig auch während der Trockenzeit in Ambohitantely und Antsahabe vor. Die Art bevorzugte vor allem die Enden kleiner, dünner Äste und Kletterpflanzen zum Schlafen. Sie saßen meist zwischen 0,3 und 6 m Höhe. Über die Hälfte der gefundenen Tiere der Calumma nasutum-Gruppe waren auf den Ästen von Sträuchern und Blättern, die andere Hälfte fand sich auf Lianen und kletterndem Bambus (Nastus ssp.).

Calumma crypticum zeigte eine im Gegensatz zu den anderen Arten sehr viel geringere Populationsdichte in den untersuchten Wäldern, mit maximal 9 Individuen pro Hektar in Antsahabe. Calumma crypticum war während der Regenzeit als einzige Art höher zu finden als während der Trockenzeit, auf durchschnittlich 4 bis 6 m. Die Art zeigte aber auch allgemein eine hohe Variation in der Höhe der Schlafplätze, ein Chamäleon wurde auf nur 0,5 m Höhe entdeckt. Die Art bevorzugte vor allem dickere Äste. Sowohl Calumma crypticum als auch Chamäleons der Calumma nasutum-Gruppe bevorzugten offene Lebensräume, die trotzdem reich an Ästen waren. Unklar bleibt, ob insgesamt nur sieben im gesamten Studiengebiet aufgefundene Calumma brevicorne tatsächlich dieser Art zuzurechnen sind oder es sich hierbei um nicht zur fast 150 Jahre alten Originalbeschreibung passenden Individuen handelt.

Schlussendlich bestätigte sich, dass die Vegetationstruktur eines Lebensraums die Populationsdichte der untersuchten Calumma-Arten stark beeinflusst. Der von den Wissenschaftlern am als besten für Calumma-Arten geeignet beschriebenes Habitat boten die Wälder von Antsahabe und Anorana, beide befinden sich im Anjozorobe-Angavo-Korridor. In letzterem fanden sich auch die maximale Gesamtzahl an Calumma gastrotaenia und Calumma globifer. Das Reservat Ambohitantely dagegen fiel vor allem wegen sehr viel zerstörtem Waldgebiet auf. Allein in zwei Jahren während der Studie hatten mehrere große Feuer nach Brandrodung zu massivem Baumverlust geführt. Ambohitantely ist der Ort, von dem die Erstbeschreibung von Calumma crypticum stammt – dabei war genau diese Art in den Studiengebieten am geringsten vertreten.

Habitat use, selection, and population density of chameleon communities (Calumma spp.) in the fragmented central highland forests of Madagascar
Fandresena Raktoroarimalala, Arianna L. Kuhn, Achille P. Raselimanana, A. Tahinarivovny Jacquis, Sara Ruane
MBC Ecology and Evolution 25: 137.
DOI: 10.1186/s12862-025-02479-4
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Foto: Calumma globifer in Maintsoanala, fotografiert von Alex Negro

Der Sehnerv von Chamäleons ist hoch spezialisiert

Der Sehnerv von Chamäleons ist hoch spezialisiert

Tiermedizin Wissenschaft

Dass Chamäleons sehr spezielle Augen haben, ist schon lange bekannt. Besonders faszinierend ist, dass sie ihre Augen unabhängig voneinander in nahezu alle Richtungen bewegen können. Ein Team von US-amerikanischen Wissenschaftlern hat nun herausgefunden, dass auch der Sehnerv bei Chamäleons extrem spezialisiert ist.

Sie untersuchten adulte Schuppenkriechtiere 34 verschiedener Arten an Hand von CT-Modellen. Brookesia superciliaris, Rieppeleon brevicaudatus und Chamaeleo calyptratus repräsentierten dabei die Familie der Chamäleons. Dabei stellten sie fest, dass bei allen drei Chamäleon-Arten der Sehnerv quasi aufgerollt war. Diese anatomische Besonderheit führt dazu, dass der Nervus opticus bei Chamäleons insgesamt wesentlich länger ist, als es bei einem ruhig geradeaus schauendem Auge nötig wäre. Er ermöglicht den Tieren wahrscheinlich ihre extrem beweglichen Augen, ohne dabei Einschränkungen der Sehfähigkeit hinnehmen zu müssen. Vereinfacht erklärt funktioniert der Sehnerv also ein bisschen wie eine Flexileine: Bewegt sich das Auge stark, wird ein Teil des Sehnervs „ausgerollt“. Bewegt das Auge sich zurück, schnellt der Sehnerv zurück an seine ursprüngliche Position, ohne dass die Nervenfasern dabei überdehnt wurden.

A new twist in the evolution of chameleons uncovers an extremely specialized optic nerve morphology
Emily Collins, Aaron M. Bauer, Raul E. Diaz Junior, Alexandra Herrera-Martínez, Esteban Lavilla, Edward L. Stanley, Monte L. Thies, Juan D. Daza
Scientific Reports 15, 2025: 38270.
DOI: 10.1038/s41598-025-20357-3
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Foto: Portrait von Brookesia superciliaris, fotografiert von Alex Negro

Erster digitaler Atlas zur Kopf-Anatomie des Jemenchamäleons

Erster digitaler Atlas zur Kopf-Anatomie des Jemenchamäleons

Tiermedizin Wissenschaft

Die Anatomie von Chamäleons wurde schon in vielen – vornehmlich älteren – Veröffentlichungen besprochen. Wissenschaftler des University College in London (Großbritannien) in Zusammenarbeit mit belgischen, französischen und Schweizer Kollegen haben nun den ersten digitalen Atlas zur Kopf-Anatomie des Jemenchamäleons (Chamaeleo calyptratus) erstellt.

Dazu fertigten sie MikroCT-Scans von zwei toten, in Ethanol fixierten, adulten Chamaeleo calyptratus an. Ein Männchen und ein Weibchen wurden untersucht. Einige Wochen später wiederholten sie die CT-Scans noch einmal mit Spezialfärbungen. Anschließend wurden die Schädel beider Chamäleons digital mittels verschiedener Programme, darunter Dragonfly 3D World und UNet3D, herausgearbeitet. Knochenteile, Muskeln und sonstiges Weichteilgewebe wurde unterschieden und benannt. Zusätzlich wurden Schätzungen von Muskelkraft, Beißkraft, Muskelvolumen und Muskellängen vorgenommen.

Die Autoren stellten wie erwartet fest, dass das männliche Jemenchamäleon sich vom Weibchen vor allen durch den Gesichtsschädel und den höheren Helm unterschied. Der Muskel, der für die Bewegung des Unterkiefers zuständig ist, ist beim Männchen deutlich größer als beim Weibchen. Die MikroCT-Scans können allesamt hier kostenlos eingesehen werden.

3D anatomical atlas of the heads of male and female adult Chamaeleo calyptratus
Alice Leavey, Eloy Gálvez-López, Anthony Herrel, Laura B. Porro
The Anatomical Record, 2025: 1-33.
DOI: 10.1002/ar.70077
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Grafik: Farbige Darstellung der verschiedenen Knochenteile des Schädels und Unterkiefers beim Jemenchamäleon

Nutzen Zwergchamäleons unterschiedlichen Körperbaus unterschiedliche Äste?

Nutzen Zwergchamäleons unterschiedlichen Körperbaus unterschiedliche Äste?

Wissenschaft

Südafrikanische Wissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ob sich der Körperbau eines Zwergchamäleons auf die von ihm bevorzugt genutzten Äste auswirkt. In Südafrika sind drei verschiedene sogenannte Ektomorphe, also Körperbautypen, bei Zwergchamäleons der Gattung Bradypodion bekannt: Einmal den Waldtyp. Dieser Typ kommt in geschlossenen Wäldern vor, ist groß mit langem Schwanz, aber dabei relativ zierlich. Typisch für den Waldtyp sind leuchtende Farben und auffällige Kehlsack- und Helmbeschuppung. Der zweite Typ ist der des „kleinen braunen Chamäleons“, das in offenen Lebensräumen wie Heide, Grassavanne oder Fynbos vorkommt. Wie der Name es schon vermuten lässt, ist dieser Chamäleontyp klein, unauffällig braun oder grünlich gefärbt und zeigt eine stark reduzierte Kehl- und Helmbeschuppung. Der dritte Ektomorph ist der Buschlandtyp: Chamäleons in Buschland oder Dickicht, die groß, aber insgesamt eher plump und kurzschwänzig sind, eher unauffällig gefärbt, dabei aber eine auffällige Kehlsack- und Helmbeschuppung aufweisen.

Die Wissenschaftler maßen die Durchmesserung und Winkelung der von verschiedenen Bradypodion-Arten genutzten Ästen. Folgende Arten waren unter den Probanden: B. barabtulum, B. baviaanense, B. caffrum, B. damaranum, B. ketanicum, B. melanocephalum, B. occidentale, B. pumilum, B. setaroi, B. taeniabronchum, B. thamnobates, B. transvaalense und B. ventrale, zusätzlich die drei candidate species „emerald“, „groendal“ und „karkloof“. Chamäleons aus 38 verschiedenen Populationen in ganz Südafrika wurden jeweils nachts vermessen und in eine der drei genannten Körperbau-Typen sortiert. Zusätzlich wurde entlang je 100 m langer, zufällig ausgewählter Transekte alle 10 m Ast-Durchmesser und -winkel im Umkreis von je einem Meter vermessen.

Anschließend wurden die Daten statistisch ausgewertet. Im Zeitraum von 2007 bis 2024 konnten insgesamt 1755 adulte Bradypodion und deren Äste vermessen werden. Im Wald stand den Chamäleons eine wesentlich höhere Vielfalt and Durchmesser und Winkelung geeigneter Äste zur Verfügung als in den beiden anderen Habitaten. Die Chamäleons zeigten im Wald keine Bevorzugung bestimmter Äste, sondern „nutzten was da war“. Der Lebensraum der „kleinen braunen Chamäleons“ dagegen wies deutlich mehr vertikale, dünnere Äste als der Wald auf, die aber eine ähnliche Winkelung hatten. Die Dichte an Zweigen war in diesem Habitat am höchsten. Die „kleinen braunen Chamäleons“ wählten jedoch signifikant weniger häufig vertikale und meist auch dickere Äste als in ihrem Lebensraum vorhanden gewesen wäre. Im Buschland fanden die Wissenschaftler mehr vertikale und dünnere Äste als im Wald, und in der Zahl unterschieden sich die Äste nicht vom offenen Lebensraum wie Fynbos, aber durch einen anderen Astdurchmesser. Der Buschland-Körpertyp war größer als in den beiden anderen Lebensräumen. Auffällig war bei den Buschland-Chamäleons, dass Weibchen lieber dickere Äste nutzten und auch lieber weniger vertikale Äste als vorhanden waren.

Die Studie zeigt, dass tatsächlich unterschiedliche Ektomorphe von Zwergchamäleons in Südafrika auch unterschiedliche Lebensraumstrukturen besetzen.

Comparing perch availability and perch use between African dwarf chameleon (Bradypodion) ectomorphs
Jody M. Barends, Melissa A. Petford, Krystal A. Tolley
Current Zoology 71(5), 2025: 633-644
DOI: 10.1093/cz/zoae076
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Grafik: Die drei unterschiedlichen Körperbau-Typen, aus der oben genannten Publikation

Neue Verbreitungsdaten zu Rieppeleon brachyurus in Mosambik

Neue Verbreitungsdaten zu Rieppeleon brachyurus in Mosambik

Beobachtungen Verbreitung Wissenschaft

Rieppeleon brachyurus ist eine kleine Stummelschwanzchamäleon-Art, deren Erstbeschreibung vom Ende des 19. Jahhunderts von den Shire Highlands südlich des See Malawi berichtet. Die Art wurde seitdem in Malawi, Tansania und Mosambik gefunden. In Mosambik war sie bisher von Regen- und Galeriewäldern, sogenannten Miombo-Wäldern, bekannt. Bei Miombo-Wäldern handelt es sich um sehr offenenTrockenwälder, deren Boden nur spärlich von Gras bedeckt ist und daher einen eher savannenartigen Eindruck macht (daher auch der Begriff „Waldsavanne“). Der quer durch Mosambik verlaufende Fluss Sambesi galt bisher als natürliche Grenze für das Vorkommen von Rieppeleon brachyurus.

Herpetologen haben nun festgestellt, dass die Art auch südlich des Flusses vorkommt. Sie fanden zwei juvenile Individuen und zwei adulte Weibchen der Art in Coutada 11, einer 5000 km² großen Jagdkonzession im Herzen Mosambiks. Die Tiere wurden dort in einem Sandwald, einem seltenen tropischen Waldtyp auf Sanddünen, direkt neben einem flachen Feuchtgebiet. Diese Beobachtungen erweitern das bisher bekannte Verbreitungsgebiet der Art um rund 250 km weiter nach Süden.

Die Autoren berichten außerdem von zwei weiteren, neuen Fundorten von Rieppeleon brachyurus in Taratibu und Montepuez Rubi Mining Concession, wobei diese beiden Orte nördlich des Sambesi liegen. Bei beiden Beobachtungen wurden die Erdchamäleons in Miombo-Wald auf Höhen zwischen 250 und 400 m gefunden.

Rieppeleon brachyurus (Günther, 1893) Beardless Pygmy Chameleon First records south of the Zambezi River
W. Conradie, D. Botma, C. Nanvonnamuquitxo
African Herp News 88, 2025: 28-33
DOI: nicht verfügbar
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Foto: Juveniles Rieppeleon brachyurus in Mosambik, fotografiert von Delport Botma, aus der oben genannten Publikation

Zwei „neue alte“ Chamäleonarten aus Madagaskar

Zwei „neue alte“ Chamäleonarten aus Madagaskar

Neubeschreibungen Wissenschaft

Schon länger weiß man, dass es sich bei Calumma gallus aus dem Osten Madagaskars eher nicht nur um eine Art handelt, sondern um einen ganzen Art-Komplex. Wissenschaftler haben sich nun näher mit dem Komplex beschäftigt und neue genetische Untersuchungen veranlasst – und dabei einige Arten völlig über den Haufen geworfen.

Die Kurzfassung:

Das, was man bisher für Calumma nasutum aus Andasibe, Anosibe An’Ala und Tarzanville hielt, heißt jetzt Calumma hofreiteri. Die Weibchen sind nach wie vor nicht sicher von Calumma emelinae zu unterscheiden. Das „echte“ Calumma nasutum kommt in Regenwäldern nahe Ranomafana und Mananjary vor. Die Männchen von Calumma nasutum tragen einen deutlich größeren Nasenfortsatz, der häufig gelb gefärbt ist während die Weibchen nur eine rote Stupsnase haben. Calumma nasutum gehört übrigens zum gallus-Komplex.

Das, was man bisher für Calumma gallus hielt und im Schutzgebiet Vohimana und Umgebung vorkommt, heißt nun Calumma pinocchio. Das „echte“ Calumma gallus kommt in einem Waldfragment nahe Tarzanville, in Tsinjoarivo und mehreren kleinen Gebieten nahe Toamasina an der Ostküste Madagaskars vor. Sein Nasenfortsatz ist oben gezahnt, während der Nasenfortsatz von Calumma pinocchio glatt ist.

Towards a revision of the Malagasy chameleons of the Calumma gallus complex: Redefinition of Calumma nasutum based on a museomics approach and descriptions of two new species
Frank Glaw, Stefanie Agne, David Prötzel, Philip-Sebastian Gehring, Jörn Köhler, Michaela Preick, Fanomezana M. Ratsoavina, Nicolas Straube, Katharina Wollenberg Valero, Angelica Crottini, Miguel Vences
Salamandra 61(4): 442-466, 2025.
DOI: nicht verfügbar
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Foto: aus der oben genannten Veröffentlichung, Calumma nasutum 

Bradypodion pumilum: Doch ein Lauerjäger

Bradypodion pumilum: Doch ein Lauerjäger

Beobachtungen Wissenschaft

Klassisch wurde lange nur zwischen zwei Varianten der Nahrungssuche unterschieden: Verfolgungsjäger (active forage) und Lauerjäger (sit and wait oder ambush foragers). Vor vielen Jahren stuften zwei Veröffentlichungen Chamäleons dann als „cruise forager“, also sich langsam durch das Gebüsch bewegende Jäger, ein. Eine Studie aus Südafrika beschäftigt sich nun damit, ob das stimmt und ob nicht weitere Faktoren zur Bewegung beitragen. Denn um den Modus der Nahrungssuche bewerten zu können, müsste man eigentlich auch Bewegung zur Regulation der Körpertemperatur, dem Ausweichen vor Fressfeinden oder Kontrahenten, der Suche nach Weibchen oder für Mate Guarding „herausrechnen“.

Dazu wurden 38 markierte (12 davon besenderte) Bradypodion pumilum über 10 Tage im April und 10 Tage im Februar begleitet. Die Chamäleons leben im Brümmer Park in Stellenbosch in der Provinz Westkap. Sie teilten sich auf in 17 männliche, 19 weibliche und 2 unbestimmte Bradypodion pumilum. Die Tiere wurden jeden Abend und jeden Morgen an den genannten Tagen mittels Telemetrie und bloßem Auge lokalisiert. Jedes Chamäleon wurde für 60 bis 180 Minuten am Stück beobachtet, wobei je zwei bis vier Beobachter sich dabei mit einem Fernglas zwischen 5 und 10 m vom zu beobachtenden Chamäleon weg befanden. Die Forscher zeichneten Bewegungen und stillsitzendes Verhalten auf und ordneten den Bewegungen jeweils die dazugehörige Motivation zu, nahmen Futteraufnahme und Schusszahlen auf.

Insgesamt kamen 171 Stunden Beobachtungszeit zusammen. Die überwiegende Zeit des Tages (über 75%) verbrachten die Bradypodion pumilum im Brümmer Park unbeweglich auf ihrem Ast. Am Morgen saßen sie sogar zu über 80% herum, wobei fast die Hälfte dieser Zeit gesonnt wurde, vermutlich um sich aufzuwärmen, und die andere Hälfte in schattiger Vegetation verbracht wurde. 26 Bradypodion pumilum fraßen im Beobachtungszeitraum insgesamt 110 Mal. Dabei fraßen sie signifikant häufiger (über 80%), wenn sie sich gerade nicht bewegten. Ein starker Faktor für Bewegung war die Interaktion mit Artgenossen – während den Beobachtungen wurde ein Männchen sogar von einem Weibchen so vertrieben, das es vom Baum fiel.

Die Autoren schließen aus ihrer Studie, dass es sich bei Bradypodion pumilum wohl doch eher um einen Lauerjäger handelt.

 A multi-index approach to assessing foraging mode: a case study using chameleons
Wade K. Stanton-Jones, Krystal A. Tolley, Jody M. Barends, Graham J. Alexander
Current Zoology, 2025, zoaf065
DOI: 10.1093/cz/zoaf065
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Foto: Besendertes Bradypodion pumilum aus der genannten Studie

Vortrag in Frankfurt über Äthiopien

Vortrag in Frankfurt über Äthiopien

Reiseberichte Vorträge Wissenschaft

Der Herpetologe Dr. Arthur Tiutenko von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hält am Freitag, den 26. September 2025 einen bilderreichen Vortrag über einen sehr speziellen Wald in  Äthiopien.

Der Harenna-Wald, der sich entlang des Südhangs des Bale-Gebirges im Süden Äthiopiens erstreckt, ist eines der letzten Waldgebiete am Horn von Afrika und der größte noch verbliebene Regenwald des afrikanischen Festlandes. Er ist nicht nur die Heimat des Arabica-Kaffees, sondern beherbergt auch zahlreiche andere endemische Pflanzen- und Tierarten, von denen viele noch nicht wissenschaftlich entdeckt und beschrieben sind. Die Herpetofauna des Harenna-Waldes umfasst mehr als 40 Arten, darunter die beiden großen äthiopischen Vipern – Bitis harenna und Bitis parviocula. Die Lebensräume dieser Tiere und das gesamte Ökosystem werden durch Überbevölkerung und zunehmende wirtschaftliche Nutzung zerstört. Sogar die Zukunft der offiziell geschützten Teile des Waldes sieht schwarz aus. Umso wichtiger ist es, Wissen über die Arten zu erlangen, die im Wald noch leben, bevor es zu spät ist. Arthur Tiutenko hat den Harenna Wald in zehn Expeditionen erkundet, über deren Ergebnisse er in diesem Vortrag berichtet.

Dr. Arthur Tiutenko Harenna Forest, Äthiopien – 12 Jahre Expeditionen in den letzten Regenwald am Horn von Afrika
DGHT Stadtgruppe Frankfurt
Zooschule des Zoo Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Vortragsbeginn 19.00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr über das Ausgangstor am Haupteingang Alfred-Brehm-Platz (Tor zwischen Zoo-Shop und Zoogesellschaftshaus)

Foto: Trioceros balebicornutus, fotografiert von Arthur Tiutenko auf einer seiner Reisen

Chamäleon-Literatur abzugeben

Chamäleon-Literatur abzugeben

Abzugeben AG Interna

Ein langjähriges AG-Mitglied hat uns dankenswerterweise eine ganze Reihe Chamäleon- und Reptilienbücher und -paper zur Verfügung gestellt, die zu Gunsten der AG Chamäleons nun abgegeben werden. Darunter sind einige sehr alte Schätze und viele vergriffene Ausgaben von Büchern sowie alte Publikationen, teils im Original. Alle Bücher und Paper können ggf. per Post verschickt werden, Versand kommt auf den Preis obendrauf. Bitte bei Interesse eine E-Mail an info@agchamaeleons.de schreiben. Im Folgenden eine Liste der vorhandenen Literatur mit Informationen zum Erhaltungszustand. Fotos zu allen Stücken anbei gibt es gerne auf Anfrage oder hier.

1 Philippe Philippe de Vosjoli: Essential Care of Chameleons
Paperback, 72 Seiten, 3. Auflage von 2004, vergriffen
Preis: 10 €
Zustand: Sehr gut, innen einwandfrei, außen dezent bestoßene Ecken und Kanten

2 Wolfgang Schmidt, Klaus Tamm, Erich Wallikewitz: Chamäleons Drachen unserer Zeit
Paperback, 160 Seiten, 2. Auflage von 1996
Preis: 10 €
Zustand: Sehr gut, innen einwandfrei, außen dezent bestoßene Ecken und Kanten

3 Rolf Müller, Nicolá Lutzmann, Ulrike Walbröl: Furcifer pardalis, Das Pantherchamäleon
Paperback, 127 Seiten, 1. Auflage von 2004, vergriffen
Preis: 10 €
Zustand: fast wie neu, außen minimal bestoßene Ecken

4 Dr. Wolfgang Uthmöller: Schlangen wie ich sie sah
Hardcover, 127 Seiten, vermutlich von 1948
Preis: 20 €
Zustand: für sein Alter sehr gut, Seiten natürlich vergilbt, Schnitt und Einband stellenweise fleckig, innen im Einband Reste alter Aufkleber, Seiten selbst innen einwandfrei.

5 Joseph Nicolai Laurenti: Austriaci Viennensis Specimen medicum exhibens Synopsin Reptilium emendatam cum experimentis circa venena et antidota reptilium austriacorum
Paperback, 248 Seiten, Reprint mit englischer Übersetzung von 2005
Preis: 25 €
Zustand: wie neu

6 James B. Murphy: Chameleons: Johann von Fischer and other perspectives
Paperback, 123 Seiten, 1. Auflage von 2005
Preis: 15 €
Zustand: sehr, außen minimal bestoßene Ecken und sehr dezente Knicke, innen einwandfrei

7 Vincent A. Wagner: The life of the chameleon
Paperback, 32 Seiten, 2. Auflage von 1987
Zustand: gut bis sehr gut, Einband auf den Flächen und an den Ecken etwas bestoßen (siehe Foto), innen einwandfrei

8 Philippe de Vosjoli: True chameleons Part II, Notes on popular species, diseases and disorders
Paperback, 28 Seiten, 1. Auflage 1990, vergriffen
Preis: 15 €
Zustand: gut, Einband mit Lagerungsflecken und minimalen Knicke, innen einwandfrei

9 Philippe de Vosjoli: True Chameleons Part I Husbandry
Paperback, 36 Seiten, 1. Auflage von 1990, vergriffen
Preis: 15 €
Zustand: gut, Einband mit kleineren Flecken, Buchrücken etwas angestoßen, innen einwandfrei

10 Frank Glaw, Miguel Vences: A fieldguide to the amphibians and reptiles of Madagascar
Paperback, 480 Seiten, 2. Auflage von 1994
Preis: 5 €
Zustand: sehr gut, Kanten und Ecken bestoßen, innen einwandfrei

11 Krystal Tolley, Marius Burger: Chameleons of Southern Africa
Paperback, 100 Seiten, 1. Auflage von 2007
Preis: 15 €
Zustand: fast wie neu, Ecken und Kanten minimal bestoßen

12 Michaela Jötzlaff: Das Helmchamäleon Chamaeleo (Trioceros) hoehnelli
Paperback, 63 Seiten, 1. Auflage von 2008
Preis: 10 €
Zustand: wie neu, innen mit Widmung mit Namen versehen

13 Rudolf Malkmus: Die Amphibien und Reptilien Portugals, Madeiras und der Azoren
Paperback, 98 Seiten, 1. Auflage von 1995
Preis: 15 €
Zustand: sehr gut, kleinere Flecke auf dem Einband und Schnitt, innen einwandfrei

14 Francois LeBerre, R.D. Bartlett, Patricia Bartlett: The Chameleon Handbook
Paperback, 128 Seiten, 2. Auflage von 2000
Preis: 15 €
Zustand: wie neu, Preisaufkleber auf der Rückseite des Einbands

15 R.D. Bartlett, Patricia Bartlett: Chameleons, a complete pet owner’s manual
Paperback, 103 Seiten, 1. Auflage von 1995
Preis: 10 €
Zustand: sehr gut, Ecken und Kanten etwas bestoßen, Buchrücken ausgeblichen

16 Günther Masurat: Vermehrung von Chamäleons
Hardcover, 143 Seiten, 1. Auflage von 2005
Preis: 15 €
Zustand; sehr gut, Ecken minimal bestoßen, innen wie neu

17 Gaston-Francois de Witte: Les Caméléons de l’Afrique Centrale
Paperback, > 200 Seiten, vermutlich 1. Auflage von 1965, vergriffen
Preis: 50 €
Zustand: sehr gut, Buchrücken ausgeblichen, Kanten minimal bestoßen, auf erster Seite innen mit Bleistift Notizen, innen einwandfrei

18 E.-R. Brygoo: Faune de Madagascar, XXXIII Reptiles Sauriens Chamaeleonidae Genre Chamaeleo
Paperback, 318 Seiten, 1. Auflage von 1971
Preis: 40 €
Zustand: Gut, Einband vergilbt, Kanten des Buchrückens deutlich bestoßen, der Rückseite des Einbands fehlen beide Ecken; innen völllig einwandfrei

19 Philippe de Vosjoli, Gary Ferguson: Care and Breeding of Chameleons
Paperback, 128 Seiten, 1. Auflage von 1995, vergriffen
Preis: 15 €
Zustand: gut bis sehr gut, Einband v.a. an Ecken und Kanten bestoßen und mit kleinen Rissen und Knicken, Buchrücken verblichen, innen einwandfrei

20 Rolf Müller, Wolfgang Schmidt: Stummelschwanzchamäleons der Gattung Rieppeleon
Paperback, 95 Seiten, 1. Auflage von 2008
Preis: 10 €
Zustand: sehr gut, Kanten stellenweise bestoßen, auf der ersten Seite eine Widmung der Autoren, sonst innen einwandfrei

21 Fitzinger’s Systema Reptilium
Paperback, 115 Seiten, Reprint von 1973, vergriffen
Preis: 30 €
Zustand: auf erster Seite innen kleine Notiz mit Bleistift, sonst einwandfrei; Buchrücken etwas ausgeblichen, Ecken und Kanten leicht bestoßen

22 Henkel, Schmidt: Amphibien und Reptilien Madagaskars, der Maskarenen, Seychellen und Komoren
Hardcover, 312 Seiten, 1. Auflage von 1995
Preis: 10 €
Zustand: gut bis sehr gut, Ecken etwas bestoßen, Einband ausgeblichen, innen einwandfrei

23 J.E. Gray’s The Zoological Miscellany
Paperback, 90 Seiten 1. Auflage von 1971
Preis: 10 €
Zustand: gut bis sehr gut, Buchrücken und Teile des Einbands verfärbt/verblichen, sonst einwandfrei

24 William R. Branch, Aaron M. Bauer: The herpetological contributions of Sir Andrew Smith
Paperback, 85 Seiten, 1. Auflage von 2005
Preis: 15 €
Zustand: wie neu

25 Charles Klaver, Wolfgang Böhme: Phylogeny and classification of the Chamaeleonidae (Sauria) with special reference to hemipenis morphology
Paperback, 64 Seiten, 1. Auflage von 1986
Zustand: kleine Beschädigung am Buchrücken, Buchrücken verblichen, sonst sehr gut

26 Robert Mertens, Willi Henning, Heinz Wermuth: Das Tierreich, eine Zusammenstellung und Kennzeichnung der rezenten Tierformen
Paperback, 38 Seiten, 1. Auflage von 1966
Zustand: sehr gut, Ecken und Kanten bestoßen, Bleistiftnotiz auf der ersten Seite, sonst innen einwandfrei

27 A. E. Gunther: The miscellaneous autobiographical manuscripts of John Edward Gray (1800-1875)
Paperback, 245 Seiten, 1. Auflage von 1980
Preis: 10 €
Zustand: gut bis sehr gut, Bleistiftnotiz auf Einband, Einband mit kleineren Knicken und Flecken, innen einwandfrei

28 A.S. Rand: Notes on the Chamaeleo bitaeniatus complex
Paperback, 30 Seiten, 1. Auflage von 1963
Preis: 10 €
Zustand: sehr gut, kleinere Flecken unten auf Einband, Rücken verblichen, Ränder dito, innen einwandfrei

29 Robert Mertens: Das Chamäleon der Insel Pemba
2 Seiten von 1964
Preis: 10 €
Zustand: sehr gut, minimale Knicke am oberen Rand

30 Separate of a paper published by The international Trust for Zoological nomenclature on behalf of the international commission on zoological nomenclature
3 Seiten geklammert, von 1971
Preis: 10 €
Zustand: sehr gut, Einband mit Knick in oberer Ecke und sehr kleinen Flecken

31 Prof. Dr. Robert Mertens: Lebendgebärende Dreihorn-Chamäleons
Heft 7/8 Natur und Volk von 1949, 5 Seiten
Preis:
Zustand: sehr gut, dezente Knicke, innen einwandfrei

32 Thomas Barbour: Two new species of chameleons
Proceedings of the biological society of Washington, Vol. XVI, 1903, 1 Seite
Preis: 15 €
Zustand: sehr gut

33 Zoologischer Anzeiger vom 10. April 1893
Preis: 25 €
Zustand: sehr gut, Titelseite mit Stempel und handschriftlicher Notiz, sonst einwandfrei für das Alter

34 A. Stanley Rand: A new subspecies of Chamaeleo jacksonii Boulenger and a key to the species of three-horned chameleons
Breviora, Museum of Comparative Zoology Nr. 99, 4 Seiten von 1958
Preis: 15 €
Zustand: sehr gut, Notiz auf Titelseite rechts oben, dezente Knicke

35 Claudia Schnieper, Max Meier: Das Chamäleon, Meisterschütze und Verwandlungskünstler
Hardcover, 40 Seiten, 2. Auflage 1988
Preis: 5 €
Zustand: sehr gut, minimale Flecke am Einband, dezente Verfärbungen der Seitenränder innen

36 Friedrich Wilhelm Henkel, Wolfgang Schmidt: Agamen im Terrarium
Hardcover, 151 Seiten, 1. Auflage von 1997
Preis: 10 €
Zustand: sehr gut, zwei Ecken des Einbands deutlich angestoßen, winziger Riss im Buchrücken, sonst einwandfrei

37 Martin Eisentraut: Im Schatten des Mongo-ma-loba
Hardcover, 240 Seiten, 1. Auflage 1982
Preis: 5 €
Zustand: gut bis sehr gut, Einband ausgeblichen mit kleineren Knicken, Ecken etwas bestoßen, kleine Bleistiftnotiz auf erster Seite, innen einwandfrei

38 Gunther Köhler: Inkubation von Reptilieneiern
Hardcover, 205 Seiten, 1. Auflage von 1997
Preis: 10 €
Zustand: gut bis sehr gut, Einband deutlich verblichen, sonst einwandfrei

39 Kameleon Vereniging Nederland: Kameleons, een fascinerende hobby
Paperback, 96 Seiten, Lacerta 64-5/6 von 2006
Preis:
Zustand: sehr gut, Ecken und Kanten minimal bestoßen

40 Martin Eisentraut: Die Wirbeltierfauna von Fernando Poo und Westkamerun
Bonner Zoologische Monographien Nr. 3, 1973
Preis: 20 €
Zustand: gut bis sehr gut, Einband stellenweise verblichen, Kanten und Ecken bestoßen

41 Annals of the South African Museum Cape Town, Vol. 61, 1973
Paperback, 160 Seiten
Preis: 40 €
Zustand: gut, Einband mit diversen Knicken und Flecken, innen einwandfrei

42 Herpetozoa 18(3/4) von 2005
Paperback, Seite 97-208
Preis: 20 €
Zustand: wie neu

44 E.-R. Brygoo: Faune de Madagacar 47, Reptiles Sauriens Chamaeleonidae: Genre Brookesia et complement pour le genre Chamaeleo
Paperback, 174 Seiten, von 1978
Preis: 35 €
Zustand: sehr gut, Knick und kleiner Riss im Buchrücken, innen einwandfrei

45 Linda J. Davison: Chameleons, their care and breeding
Paperback, 112 Seiten, Auflage von 1997
Preis: 25 €
Zustand: sehr gut, Widmung der Autorin auf der ersten Seite (ohne Namensnennung), dezenter Knick rechts oben, Einband mit diversen sehr kleinen Flecken

46 Draco Terraristik-Themenheft Madagaskar
Nr. 19, Jahrgang 5, 3-2004; Paperback, 96 Seiten
Preis: 20 €
Zustand: wie neu

47 Draco Terraristik-Themenheft Chamäleons
Nr. 1/2000, Jahrgang 1(1), 96 Seiten
Preis: 20 €
Zustand: wie neu

49 Verenigingsblad van de Kameleonvereniging Nederland Nr. 1, 2004
28 Seiten
Preis: 5 €
Zustand; gut bis sehr gut, gelocht und Umschlag etwas vergilbt, innen einwandfrei

50 Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Nr. 442
Robert Mertens: Herpetologische Ergebnisse einer Reise nach Kamerun
Paperback, 60 Seiten, 1938
Preis: 35 €
Zustand: sehr gut für das Alter, Einband mit sehr kleinem Riss oben, Rücken bestoßen, unten fehlt ein kleines Stück, darüber ist der Rücken eingerissen, Einband und Seiten mit Vergilbungen an den Rändern, erste Seite innen mit kleinen Flecken, alles übrige innen einwandfrei