Projekte

Die AG unterstützt folgende Projekte

aus den Überschüssen aus Jahresbeiträgen und Einnahmen aus dem Verkauf der Chamaeleo werden Artenschutzrelevante Projekte oder Forschungsarbeiten finanziell unterstützt. – Hier berichten wir über die einzelnen Projekte:

Spende für Centre ValBio in Ramonafana, Madagaskar

Wie jedes Jahr, entschieden die Mitglieder der AG Chamaeleons was mit den Überschüssen passieren soll. Diesmal gehen 100 EUR an das Centre ValBio

Centre ValBio in Madagaskar

Centre ValBio in Madagaskar - Foto: Thomas Althaus

(International Centre for Research and Training in the Valorization of Biodiversity) im Ranomafana Nationalpark. Dieses Forschungszentrum bildet madagassische und ausländische Studenten aus und kümmert sich um Aufforstung, Artenschutz, Ökotourismus etc

Spendenübergabe Thomas Althaus an Anna von ValBio Centre

Spendenübergabe Thomas Althaus an Anna von ValBio Centre - Foto: Thomas Althaus

und unterrichtet die einheimische Bevölkerung in der Aufforstung etc.

Die Spende wurde von unserem Mitglied Thomas Althaus bei seiner Madagaskarreise persönlich übergeben.

Spende für Feldstudie in Kenia

2007 spendeten wir einen Teil unserer Überschüsse an ein Forschungsprojekt

Auswertung der Loggerdaten in Kenia

Auswertung der Loggerdaten in Kenia

in Kenia. John Measey ist Forscher am South African National Biodiversity Institute in Kapstadt, Südafrika (www.sanbi.org). Seine Arbeit in den Taita Hills beschäftigt sich mit der Artenvielfalt der Amphibien und Reptilien und wird durch die Critical Ecosystems
Partnership Fund (www.cepf.net) gefördert. John arbeitet zurzeit an mehreren Chamäleon-Projekten einschließlich der Erforschung der Genetik, Morphologie und dem Verhalten von ost- bzw. südafrikanischen Chamäleon.

In der Chamaeleo Nr 37 bedankt er sich bei der AG mit einem Artikel über die Ergebnisse seiner Arbeit und nennt beschreibt die Auswertung der Loggerdaten, mit denen er das Bodenklima von Kinyongia boemei – Gelegen über mehrere Monate hinweg gemessen hat.

Chamaeleo Africanus-Projekt

© Benny Trapp

© Benny Trapp

Durch Untersuchungen in Ägypten hat sich herausgestellt, dass die Unterart sowohl in Griechenland als auch in Ägypten gefährdet ist und langfristig nur in Griechenland geschützt werden kann. Deswegen hat inzwischen Benny Trapp eine Internetseite angefertigt: www.chamaeleo-africanus.eu

Dort wird für das Naturschutzprojekt in Griechenland zu Spenden aufgerufen. Es soll nun Land gekauft werden, um die letzten Tiere „einzäunen“ zu können.

Bitte spenden Sie/spendet auf das DGHT-Konto:
Dresdner VR-Bank (BLZ 850 900 00) Konto 3514731003 Stichwort: Chamäleon.
IBAN: DE28850900003514731003, BIC: GENODEF1DRS

Das Zuchtprojekt hat leider dieses Jahr nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Tiere der Population auf dem Peloponnes hatten mit denselben Problemen zu kämpfen wie EGGERS 1963 bei seiner Aufzucht der Nachzuchten: mit unerklärlichen Krämpfen, die zum Tod führen können.

Ein Weibchen starb deswegen im Museum König, ein weiteres in der Überwinterung. Trotz dokumentierter Paarungen konnte nur ein Weibchen (Zoo Landau) zur erfolgreichen Eiablage (32 Stück) gebracht werden.
Dieses hat sich leider nicht entwickelt bzw. war unbefruchtet. Deswegen haben wir dieses Jahr die Strategie ein wenig geändert und die Pärchen früher und dauerhaft zusammen gelassen. Immerhin sind nun zwei der Weibchen schwanger und zeigen deutlich, dass sie kein Männchen mehr sehen wollen.

Foto: Copyright Benny Trapp

© Benny Trapp

Hoffnung besteht also wieder, dass sich auch in Gefangenschaft eine Population entwickelt, von der teilweise Tiere nach Griechenland gebracht werden können. Die im Herbst mitgebrachten Tiere aus Ägypten haben dieses Jahr bisher 38-fachen Nachwuchs gebracht, von denen die Hälfte in einem neuen Projekt verblieben sind.

Immerhin hat eines der Weibchen inzwischen ein Gelege von 43 Eiern abgelegt, so dass es hier hoffentlich auch weiter geht. Außerdem wurden seit Mai 2002 drei Pärchen aus Griechenland erfahrenen Privatpflegern überlassen.

Fotos: Copyright Benny Trapp