Mitteilungsblatt 1-19 auf der AG-Homepage

9. August 2016

Aus dem DGHT-Zeitungsarchiv stammende Scans der Chamaeleo-Ausgaben 1–19 (damals hieß es noch “Mitteilungsblatt”) sind jetzt auch auf unserer Download-Seite zu finden.

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Färbung/Verhalten beim Europäischen Chamäleon (Chamaeleo chamaeleon) in Abhängigkeit von Alter/Größe zur Paarungszeit

24. Juli 2016

In ihrer Studie Alternative Mating Tactics in Male Chameleons (Chamaeleo chamaeleon) Are Evident in Both Long-Term Body Color and Short-Term Courtship Pattern, veröffentlicht in der PLOS ONE, berichten Tammy Keren-Rotem, Noga Levy, Lior Wolf, Amos Bouskila und Eli Geffen von Beobachtungen zu Färbungen des Europäischen Chamäleons während der Paarungszeit.

Sie stellen fest, daß die Färbung der männlichen Tiere allem voran von der Kopf-Rumpf-Länge abhängt und davon abhängig auch das Verhalten beim Zusammentreffen zweier männlicher Tiere vorgegeben ist. Für die weiblichen Tiere scheint die Färbung bzw. das gezeigte Muster derweil kein wichtiges Kriterium zu sein. Das legt die Vermutung nahe, daß sie sich an andere Männchen richtet.

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Der Ranomafana National Park in der Anima Mundi

3. Juli 2016

In der aktuellen Ausgabe 23 der Anima Mundi (“Adventures in Wildlife Photography”) ist eine der Photo-Geschichten: Ranomafana National Park, In the Land of Lemurs. Auch wenn Lemuren der Aufmacher im Titel sind: die Story enthält viele Reptilien- bzw. Chamäleon-Bilder.

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Fixieren einer Gefahr mit dem Auge

3. Juli 2016

Im Journal of Comparative Physiology A haben Tidhar Lev‐Ari, Avichai Lustig, Hadas Ketter‐Katz, Yossi Baydach und Gadi Katzir einen Beitrag zur Augen- und Körperbewegung von Chamaeleo chamaeleon veröffentlicht. In ihrem paper Avoidance of a moving threat in the common chameleon (Chamaeleo chamaeleon): rapid tracking by body motion and eye use untersuchen sie das Verhalten von Jungtieren, die mit einem führenden Auge einer Bedrohung folgen, während sie den abgeflachten Körper hinter einem Stab zu verstecken versuchen.

Bewegt sich die Gefahrenquelle um den Stab herum, bleibt sie mit einem Auge fixiert, während sich die Chamäleons entsprechend gegenläufig um den Stab drehen, wobei das andere Auge die Umgebung beobachtet.

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Europäisches Chamäleon: Tiere aus Apulien und Kalabrien stammen wohl aus dem Libanon und Tunesien

25. Juni 2016

Im Italian Journal of Zoology berichten F. Andreone, F. M. Angelici, P. Carlino, S. Tripepi und A. Crottini in ihrem Artikel The common chameleon Chamaeleo chamaeleon in southern Italy: evidence for allochthony of populations in Apulia and Calabria (Reptilia: Squamata: Chamaeleonidae) über Populationen des Gemeinen oder Europäischen Chamäleons, Chamaeleo chamaeleon, in Italien.

Frühere Sichtungen von Tieren auf Sizilien sind heute nicht mehr zu finden, sie vermuten, daß es einzelne eingeschleppte Tiere waren, die sich nicht etablieren konnten.

Die Exemplare aus Apulien und Kalabrien haben sich aber akklimatisiert und vermehren sich erfolgreich. Genetisch passen erstere zu Exemplaren aus dem Libanon und wurden wohl mindestens einmal von dort importiert: Es ließ sich ein italienischer Soldat ausfindig maachen, der 1982 im Libanon stationiert war. Er brachte Exemplare mit und hielt sie.

Die Kalabrische Population paßt genetisch zu Individuen aus Tunesien, wobei sich hier eine Herkunft nicht mehr detaillierter rekonstruieren ließ.

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Jahrestagung 2017

23. Juni 2016

Die Tagung 2016 ist gerade erst vorbei, da beginnen auch schon die Planungen für die Tagung 2017, die wenn alles klappt vom 19.–21.05.2017 wie gewohnt in den Räumen der Stadtverwaltung Boppard stattfinden soll.

Wer als Privatperson oder Firma einen Vortrag präsentieren (Haltung, Zeitigung der Gelege, Krankheiten, Beobachtungen im Habitat, Systematik, …) oder Stand aufbauen möchte, der ist bei David Hellendrung <davidhellendrung@uni-muenster.de> als Ansprechpartner gut aufgehoben.

Wir sehen uns im Mai in Boppard!

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Kleibrigkeit des Chamäleon-Speichels

21. Juni 2016

In der Nature Physics ist ein neuer Artikel von Fabian Brau, Déborah Lanterbecq, Leïla-Nastasia Zghikh, Vincent Bels & Pascal Damman unter dem Titel Dynamics of prey prehension by chameleons through viscous adhesion über die Viskosität/Klebrigkeit des Chamäleon-Speichels erschienen. Auch der Spiegel Online berichtet dazu. Chris Anderson erwähnt diese Veröffentlichung in der Facebook-Gruppe Chameleon Specialist Group ebenfalls.

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Photowettbewerb 2016

19. Juni 2016

Die Photos des Photowettbewerbs 2016 sind auf der Tagungsseite hochgeladen. Viel Spaß beim Stöbern!

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Vortragsprogramm für die Jahrestagung am 24/25. Mai

14. Mai 2014

Liebe Mitglieder und Interessenten,

in diesem Jahr hatten wir mit einigen Schwierigkeiten bezüglich der Jahrestagung zu kämpfen. Zum Einen mussten wir aufgrund der Wahlen die an diesem Wochenende stattfinden eine Ausweichlokalität finden. Zum anderen hatten wir es nicht ganz leicht “Freiwillige” zu gewinnen um beide Tage zu füllen. Deshalb können wir das Programm erst jetzt bekanntgeben.
Die Adresse der Ausweichtagungsstätte werden wir im Laufe des Tages hier veröffentlichen.

hier nun die Programmpunkte für die Jahrestagung 2014

Freitag
19:30 Treffen der bereits angereisten bei Pizzaria “Toni”

Samstag
9:00 Begrüßung
10:00 Thorsten Negro “Herpetologische Reise durch Madagaskar”
Pause
11:00 Gerd Fritzsche “Habitatbeobachtungen von Fucifer rhinoceratus, Calumma gallus, Calumma boettgeri”
13:00 Mittagspause
14:00 Mitgliederversammlung
15:00 David Hellendrung “Auf Chamäleonsuche in Ruanda und Burundi”
Pause
17:00 Michael Schuchard “Haltung und Zucht des Senegal-Chamäleons (Chamaeleo senegalensis)”
18:00 (witerer Vortrag wird noch bekanntgegeben)

Sonntag:

10:00 Thorsten Negro “Lokalformen Furcifer pardalis”
Pause
11:00 Alexandra Laube “UV-Strahlung im natürlichen Lebensraum”
12:30 Verabschiedung

Der Eintritt ist kostenlos.

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Microchips sollen illegale Exporte aufdecken

27. August 2013

Um den illegalen Handel mit Chameleo namaquensis einzudämmen, haben Dr. Krystal Tolley und ihr Team wildlebenden Exemplaren Microchips implantiert. Diese können von speziellen Lesegeräten z.B. vom Zoll ausgelesen werden. Viele Tiere werden von Namibia über Uganda geschmuggelt, um die Exportbeschränkungen zu umgehen. Mithilfe der individuellen Daten der Chips können die Tiere nun eindeutig ihres eigentlichen Fundortes zugewiesen werden.
Darüberhinaus erhoffen sich die Forscher Erkenntnisse über Lebensraum, Verbreitung, Wanderwege, Fortpflanzung und Überlebensraten in natürlicher Umgebung.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2399198/Microchips-added-inch-desert-chameleons-bid-stop-trade-illegal-trafficking.html#ixzz2cg4zyB2o

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